„Damn Daniel“ – „Damn, Daniel“! – unfassbar, aber viral

Hätten wir nicht alle gerne die Geheimformel, nach der man die Viralität eines Video-Clips oder einer Social Media Kampagne bestimmen kann? Sicher haben es schon viele Unternehmen ohne viel Geld geschafft, durch lustige, kreative und überraschende Ideen ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Oder ist es vielmehr die Ungläubigkeit ob der Tatsache, dass es wirklich Menschen gibt, die ihre Blödeleien posten?

Fast könnte man meinen, es bestünde ein Zusammenhang zwischen der Banalität einer Idee und der Viralität eines Clips. Ein legendärer Ruf „Damn Daniel“ kann schon mal eine Meme-Sensation gebären (und das wahrscheinlich einfacher als ein Adorno-Zitat). Dann geht alles ganz schnell.

damn.daniel

Zu Gast bei Ellen DeGeneres (Quelle: https://twitter.com/Josholzz).


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Sharing und Embedding – wer darf was?

urheberrechtWem gehört mein Post? Na, mir natürlich! Dir auch? Allen anderen auch?! Willkommen zum Thema „Urheberrecht im Netz“! In sozialen Netzwerken ist es gang und gäbe, Inhalte anderer Personen oder Seiten zu teilen sowie Inhalte anderer Plattformen auf seiner eigenen Wall oder seinem eigenen Profil zu embedden (zu deutsch: einzubetten). Gehen Inhalte durchs Netz, so ist oft irgendwann für den Betrachter nicht mehr klar erkennbar, von wem sie ursprünglich stammen. Was sich möglicherweise nach einer Verletzung des Urheberrechts anhört, ist nun offiziell erlaubte Praxis: In einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 9. Juli 2015 wird festgestellt,

„dass der Betreiber einer Internetseite keine Urheberrechtsverletzung begeht, wenn er urheberrechtlich geschützte Inhalte, die auf einer anderen Internetseite mit Zustimmung des Rechtsinhabers für alle Internetnutzer zugänglich sind, im Wege des „Framing“ in seine eigene Internetseite einbindet.“ (BGH 09.07.2015) (Anmerkung: Selbiges gilt für Social Media)

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Storytelling – Ein Bild sagt mehr als vier gesprochene Worte

Ergebnis des Heiratsantrags auf Facebook

Foto des Heiratsantrags auf Facebook gepostet. Quelle: Screenshot/Facebook/Danny Reimann

Vier Gläser Nutella, die für Li Mel das Glück der Welt bedeuten. Ihr Freund hat die Botschaften-Aktion des Herstellers genutzt und damit seiner Freundin einen Heiratsantrag gemacht. Das Bild des süßen Heiratsantrags löste auf Facebook einen wahren Hype auf. Ein Foto, das eine ganze Geschichte erzählt. Eine Chance, die auch die PR noch stärker nutzen sollte.

Storytelling ist sowohl in der PR als auch im Journalismus in aller Munde. Eine ganze Geschichte lässt sich auch mit einem einzigen Bild ausdrücken und das mitunter mit ganz einfachen Mitteln. Ein Privatmann hat es vorgemacht. Im Kühlschrank hat er vier Nutella-Gläser drappiert. Auf jedem stand ein Wort. Zusammen ergaben die Wörter die Fragen aller Fragen: „Willst du mich heiraten?“ Das Fragezeichen lag im Kühlschrankfach darunter samt zweier Herzen und dem Verlobungsring natürlich. (mehr …)