Nielsen: Zukunft von klassischem TV ungewiss

Es läuft fast schon automatisiert ab. Sobald ich auf der Couch sitze, nehme ich mein Handy zur Hand und surfe, chatte per WhatsApp oder Facebook Messenger und checke die sozialen Netzwerke. Gelegentlich schaue ich dabei auch TV. Second Screen nennt sich dieses bekannte Phänomen, dass sich TV-Shows bereits seit langem zu Nutzen machen und in den sozialen Netzwerken vertreten sind, um zumindest digital noch wahrgenommen zu werden.

Fernsehnutzer werden weniger

Eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen zeigt, dass es für die TV-Anstalten nicht mehr nur um das Mithalten im digitalen Wandel geht, sondern um das nackte Überleben. Denn die Zahlen der TV-Nutzer sind seit 2010 kontinuierlich im Abwärtstrend, vor allem in der so wichtigen werberelevanten Zielgruppe der 18-35-Jährigen.

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On Demand vs. Lineares Fernsehen

„TV ist besser denn je und behauptet seine Stellung“…aha, dachte ich, seit wann das denn?

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie RE[DEFINDED] des TV-Konzerns Viacom International Media Works Networks Germany, Switzerland & Austria, die Anfang Juni veröffentlicht wurde . Demnach sind 63 Prozent der 6-bis 34-Jährigen von den insgesamt 10.500 Befragten aus 14 Ländern dieser Auffassung.

Quelle: https://vimeo.com/vimninsights

Quelle: https://vimeo.com/vimninsights

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NDR Markt – Die Enthüllung der Frucht-Lüge

Paparazzo im Versteck

Paparazzo im Versteck (Quelle: bikeriderlondon via shutterstock)

Wir PR-Berater betrachten den investigativen Journalismus in der Regel mit Respekt. Zum einen haben wir Achtung vor der Arbeit kritischer Journalisten, zum anderen schwingt natürlich immer der Gedanke mit, die eigenen Kunden vor unangenehmen Entblößungen bewahren zu wollen. Die Daseinsberechtigung von Formaten wie ZDF Zoom, Report Mainz, Frontal 21, NDR Markt, Plusminus usw. ist aus gesellschaftlicher Sicht unstrittig. Journalismus hat schließlich unter anderem die wichtige Funktion, Missstände aufzudecken und Systeme zu hinterfragen.

Für Redaktionen stellt dies eine große Herausforderung dar. Es geht nicht nur darum, Hintergründe aufzudecken und den Kern einer oft dunklen Geschichte freizulegen. Zusätzlich müssen die Fakten mitreißend und dennoch sachlich aufbereitet werden, um den Zuschauer am Schirm zu halten und ihm eine seriöse Darstellung der Wirklichkeit zu vermitteln. Ein hoher Anspruch.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Arbeit vor der Arbeit: Die Recherche nach einem möglichst skandalträchtigem Thema. Ein aktuelles Beispiel aus der NDR Markt Redaktion zeigt, dass ein investigativer Bericht schnell wie eine Parodie wirken kann, wenn die tatsächlich relevante Information durch übertriebene Skandalisierung überdeckt wird. (mehr …)