musical.ly – Influencer-Maschine auf der Überholspur

Mein Tipp für alle, die sich einmal richtig alt fühlen wollen: Schaut mal bei musical.ly vorbei! Das selbsterklärte „video social network“ auf App-Basis hat im letzten Jahr die Smartphones einer ebenso jungen wie begeisterten Zielgruppe erobert. Mit musical.ly lassen sich kurze, mit Musik hinterlegte, Videos kreieren, die man dann über alle bekannten Netzwerke mit seinen Freunden teilen kann.

Das macht musical.ly zu etwas Besonderem: Statt Bildern und Text gibt es Bewegtbild und Musik. Der eigene Content lebt von der Musik, die man auswählt. Das hat zur Folge, dass man sich nicht nur durch die Videos selbst, sondern auch durch ähnliche Musikvorlieben mit seinen Lieblings-Accounts verbunden fühlt. Musical.ly ist gemeinsames Tanzen auf einem sozialen Netzwerk, eine Online-Party für Teenies, bei der Erwachsene draußen bleiben müssen.
(mehr …)

FindPenguins will ein Stück des Social Media-Kuchens

Das gab es noch nie: Ein Social Network, bei dem sich Reisebegeisterte über ihre Abenteuer austauschen und ihre Erinnerungen mit „Footprints“ auf ihrem Profil festhalten können.

„Bullshit.“

Das war die Reaktion des IT-Experten Frank Thelen diese Woche beim Staffelauftakt des Formats „Die Höhle der Löwen“, bei dem Start-Ups Investoren für ihre Projekte gewinnen wollen. Gründer und Weltenbummler Tobias Riedle war mit schlotternden Knien vor die fünf „Löwen“ getreten und hatte von seinem Herzensprojekt FindPenguins erzählt. Die Idee hinter dem Netzwerk: „Halte deine Fußabdrücke fest, die du auf der Welt hinterlässt.“ Was Riedle als Neuheit auf dem Markt anpries, identifizierte Frank Thelen schnell als Schnee von gestern. Denn solche Netzwerke gibt es natürlich schon. Sie existieren neben Tausenden von anderen Plattformen. Über die Vielfalt der Social Networks hat mein Kollege Stefan Watzinger hier schon geschrieben.

findpenguinsss

Reiseprofil von FindPenguins. Und Pinguine.

(mehr …)

Facebook ändert seinen Newsfeed-Algorithmus

Die Traumvorstellung eines jedes Seitenbetreibers auf Facebook ist es, dass er allein über guten Content eine hohe Reichweite erzielt. Und Facebook verspricht genau das mit seinem neuesten Newsfeed-Algorithmus. Damit will das Netzwerk auf die heutige Informationsflut reagieren, denn User suchen verzweifelt nach den guten Inhalten, die sich in der Fülle an Massennachrichten verstecken. Deswegen wird jetzt angemahnt: Qualitativ schlechter Content, der seine Aufmerksamkeit hauptsächlich über Ads generiert, hat es in Zukunft schwerer.

Facebook setzt auf Content

Nur Posts, die wirklich interessieren, haben auf Facebook langfristig eine Chance. Collage: Tomczak

(mehr …)