FindPenguins will ein Stück des Social Media-Kuchens

Das gab es noch nie: Ein Social Network, bei dem sich Reisebegeisterte über ihre Abenteuer austauschen und ihre Erinnerungen mit „Footprints“ auf ihrem Profil festhalten können.

„Bullshit.“

Das war die Reaktion des IT-Experten Frank Thelen diese Woche beim Staffelauftakt des Formats „Die Höhle der Löwen“, bei dem Start-Ups Investoren für ihre Projekte gewinnen wollen. Gründer und Weltenbummler Tobias Riedle war mit schlotternden Knien vor die fünf „Löwen“ getreten und hatte von seinem Herzensprojekt FindPenguins erzählt. Die Idee hinter dem Netzwerk: „Halte deine Fußabdrücke fest, die du auf der Welt hinterlässt.“ Was Riedle als Neuheit auf dem Markt anpries, identifizierte Frank Thelen schnell als Schnee von gestern. Denn solche Netzwerke gibt es natürlich schon. Sie existieren neben Tausenden von anderen Plattformen. Über die Vielfalt der Social Networks hat mein Kollege Stefan Watzinger hier schon geschrieben.

findpenguinsss

Reiseprofil von FindPenguins. Und Pinguine.

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Facebook wird alt – genauso wie seine User

“In the circle of life

It’s the wheel of fortune”

Was einst Darwin und später Elton John festgestellt haben, hat auch seine Relevanz im digitalen Zeitalter. Wähnten sich „Wer-kennt-wen“ und „StudiVZ“ vor 15 Jahren noch in Sicherheit, so sind sie mittlerweile längst wieder zu Staub zerfallen. Parallel kamen neue social networks auf die Bildfläche, allen voran Facebook. Und auch hier wagt kaum jemand zu glauben, dass es mit der Macht des Zuckerberg’schen Mediengiganten einmal zu Ende gehen könnte. Doch der informierte User weiß Bescheid: Facebook ist out. Zumindest was die junge Zielgruppe anbelangt.
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Neues von der Snapchat Front

Vor zwei Jahren hörte ich das erste Mal von Snapchat. snapchatEine Freundin hatte die App für sich entdeckt und wollte mich ebenfalls dafür begeistern. Ich lud sie also auf mein Smartphone und startete einen Testlauf. Doch so richtig warm wurde ich damit nicht. Wo ist da der Mehrwert, fragte ich mich. Fotos und Videos kann ich schließlich auch auf anderen Kanälen versenden, wo sie sich nicht nach kurzer Zeit einfach in Luft auflösen. Zugegeben, ich habe mich damals auch nicht wirklich intensiv mit dieser sogenannten Ephemeral-Media-App befasst und nutze sie auch heute nach wie vor nicht, weil ich privat keinen weiteren Kanal brauche, der Zeit frisst. Dennoch hat sich meine Sichtweise auf Snapchat geändert. Damals dachte ich, es würde sich um eine Spielerei handeln, die nach kurzer Zeit wieder im unendlichen Kosmos der digitalen Welt verpufft. Tja, Fehlanzeige. Snapchat hat sich inzwischen im Social Web etabliert und ist auf dem Vormarsch. Auch hier auf dem Blog haben wir bereits darüber berichtet. (mehr …)

Nielsen: Zukunft von klassischem TV ungewiss

Es läuft fast schon automatisiert ab. Sobald ich auf der Couch sitze, nehme ich mein Handy zur Hand und surfe, chatte per WhatsApp oder Facebook Messenger und checke die sozialen Netzwerke. Gelegentlich schaue ich dabei auch TV. Second Screen nennt sich dieses bekannte Phänomen, dass sich TV-Shows bereits seit langem zu Nutzen machen und in den sozialen Netzwerken vertreten sind, um zumindest digital noch wahrgenommen zu werden.

Fernsehnutzer werden weniger

Eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen zeigt, dass es für die TV-Anstalten nicht mehr nur um das Mithalten im digitalen Wandel geht, sondern um das nackte Überleben. Denn die Zahlen der TV-Nutzer sind seit 2010 kontinuierlich im Abwärtstrend, vor allem in der so wichtigen werberelevanten Zielgruppe der 18-35-Jährigen.

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#Appgefahren: Snapchat – Hinter die Kulissen schauen

Ich probiere gerne Neues aus. Sobald die einschlägigen Social Media-News-Portale über eine neue App, die man unbedingt ausprobieren sollte, berichten, bin ich dabei. Vieles lösche ich schnell wieder – bei Snapchat bin ich jedoch hängen geblieben.

Aber wer oder was ist Snapchat und was kann diese App eigentlich? Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich um einen Messenger, mit dem man Fotos und kurze Videos (sogenannte Snaps) aufnehmen kann. die man dann individuell bearbeitet, beschriftet und unter den Followern oder öffentlich teilt. Es besteht die Möglichkeit anderen Snapchattern zu folgen und deren Snaps für eine gewisse Zeitspanne anzuschauen. Einen Newsfeed wie bei Twitter, Instagram oder Facebook gibt es nicht.

Stories für die Follower

Snapchat wächst rasant. Rund 4.000.000.000 (In Worten: vier Milliarden) Video-Views generiert das soziale Netzwerk mittlerweile jeden Tag. Und das mit „nur“ 100 Millionen aktiven Nutzern weltweit. Zum Vergleich: Auf Facebook kommen ebenfalls etwa 4 Mrd. Views täglich zusammen, allerdings verteilt auf 1,5 Mrd. User. In kurzer Zeit kann man auf Snapchat sehr viele Menschen erreichen.
Die für kommunizierende Unternehmen spannendste Funktion nennt sich Stories. Damit können alle Snaps in eine bestimmte Reihenfolge gebracht und Geschichten erzählt werden, die für 24 Stunden sichtbar bleiben. Das ist gleichzeitig auch die Besonderheit der App: Die Verfügbarkeit der Snaps ist endlich. Dies erklärt auch den Geist, der das Logo von Snapchat darstellt.

Der Geist: das Logo von Snapchat. (Screenshot: www.snapchat.com)

Der Geist: das Logo von Snapchat. (Screenshot: www.snapchat.com)

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