Share - don’t care

Um diesen Beitrag zu schreiben, habe ich etwas getan, was nur eine Minderheit unserer Gesellschaft tut. Nein, ich bin nicht von einer Klippe gesprungen und nein, ich habe auch keine Raupen gegessen. Ich habe einfach verschiedene Artikel gelesen und zwar vom ersten bis zum letzten Buchstaben und das ohne die Artikel zu teilen. Das macht doch die Mehrheit so, denken Sie?
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Der schmale Grat zwischen Fehlinformation, Desinformation - und fehlender Information

die-partei-a2-inhalte-ueberwinden-zusammenhaenge-aufloesenImmer wieder stoße ich derzeit in sozialen Netzwerken auf geteilte Beiträge, bei deren Headline eigentlich jedem halbwegs intelligenten Menschen klar sein müsste, dass da was nicht stimmt. Gefühlt hat dies zugenommen – von rechter Hetze über skurrile Verschwörungstheorien bis hin zu eindeutig tendenziöser Berichterstattung ist alles dabei. Fehlinformationen wie die angebliche Trump-Vorhersage der Simpsons oder um Alien-DNA in Meteoriten sind da noch wirklich harmlos. Nun mag man sich darüber wundern, dass dem so ist – ich persönlich sehe allerdings eine echte Gefahr, die sich aus dem Sammelsurium an Fehlinformation und Desinformation entwickelt: In dem Moment, in dem Meldungen gar nicht mehr überprüft, hinterfragt – oder im schlimmsten Fall gar nicht gelesen werden – ist es ein Einfaches, die mediale Agenda gezielt zu manipulieren. Donald Trump ist ein gutes Beispiel dafür, wie man populistische Manipulation zur Erreichung eigener Ziele nutzen kann – und auch diverse politische Kräfte in Deutschland verstehen sich wunderbar darin, gezielte Desinformation als Mittel zur Bauernfängerei einzusetzen.

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