Wie Procter & Gamble (nicht) auf sein „ schmutziges Palmöl-Geheimnis “ reagiert

Der US-Konzern Procter & Gamble steht in der Kritik der Umweltschützer von Greenpeace. Der Vorwurf: Procter & Gamble soll Palmöl von Lieferanten beziehen, die die Umwelt zerstören und den Lebensraum von Tieren vernichten.

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Quelle: Greenpeace

Zum Hintergrund: Mit 54 Millionen Tonnen (2011) ist Palmöl das am meisten produzierte Pflanzenöl. Etwa jedes zweite Supermarktprodukt enthält Palmöl, weil es sehr kostengünstig und leicht zu verarbeiten ist. Das einzige Problem: Für die riesigen Monokulturen der Ölpalmen wird Regenwald gerodet und mit den Bäumen sterben bedrohte Tiere wie Orang-Utans, Tiger und Nashörner. Dieser Umstand lässt Umweltschützer die letzten Jahre vermehrt Alarm schlagen. Längst ist das Thema bei Unternehmern und Entscheidern der Konsumgüter-Branche angekommen. Viele gehen bereits pro-aktiv vor und haben ihre Produkte auf RSPO-zertifiziertes Palmöl umgestellt. Das Siegel gewährleistet eine ökologisch, ökonomisch und sozial verträgliche Herstellung des Rohstoffs. Dass der „Runde Tisch für Nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) allerdings von den großen Palmölerzeugern und -verbrauchern gegründet wurde und auch von diesen finanziert wird, steht auf einem ganz anderen Blatt.

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