This is not an Advertisement! Oder doch?

This is not an advertisement

In den letzten Wochen machte folgende Meldung die Runde: Ab sofort können Werbekunden der Apple News App ihre Anzeigen im Newsfeed direkt zwischen den Nachrichten platzieren. Sie sind in derselben Schriftart gesetzt wie die Artikel. Erst unter dem Teasertext muss ein kleines „sponsored“ stehen. Die Werbung soll „mit ihrer Umgebung verschmelzen“ heißt es. In Deutschland gibt es die entsprechende News-App Version noch nicht.

Und jetzt?

Immer häufiger kann man nicht auf den ersten Blick zwischen redaktionellen Inhalten und Werbung unterscheiden. Wie reagieren wir darauf? Erst einmal empört.

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Paid Content – Kommunikation gegen die „Kostenloskultur“

Bezahlmodelle

Für die Printausgabe ist man noch bereit zu zahlen, für Artikel im Netz sieht das anders aus. Foto: Meimbresse

Immer mehr Zeitungsverlage verlangen Geld dafür, dass ihre Artikel im Internet gelesen werden können. Gut so. Qualitativ hochwertiger Journalismus soll und muss etwas kosten, um sich auch in Zukunft finanzieren zu können. Doch was tun, wenn die Mehrheit der User dazu (noch) nicht bereit ist? Die Medienhäuser müssen in die Offensive gehen. Kommunikation nach außen und mit dem User ist gefragt. Denn es geht um die Zukunft des Journalismus.

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Bertelsmann kauft Gruner + Jahr: Die Folgen für die PR-Branche

Vergangenen Montag (06.10.2014) fand ein Stück hanseatische Verlagsgeschichte ihr Ende: Bertelsmann – Europas größter Medienkonzern – kündigte an, den kriselnden Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr (u.a. „Stern“, „Geo“, „Gala“, „Capital“, „Brigitte“) komplett zu übernehmen. Für einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag erwirbt der Gütersloher Medienkonzern die Minderheitsbeteiligung der Familie Jahr (25,1 Prozent Anteile an G + J).

Der harte Sanierungskurs bei Gruner + Jahr geht weiter.

Der harte Sanierungskurs bei Gruner + Jahr geht weiter.

Was will Bertelsmann mit G+J?
Viele Journalisten und PR-Experten fragen sich nun: Was will Bertelsmann (u.a. RTL und Penguin Random House) mit dem kriselnden Zeitschriftenverlag? Schließlich sinken Umsätze und Gewinne im Printbereich bei G+J kontinuierlich und auch das Digitalgeschäft bei Stern, Brigitte & Co. ist eher schwach. (mehr …)

Die Herausforderungen für Journalisten und Verlage im Online-Zeitalter

Der Journalismus im Wandel der Zeit.

Das Printmedium Zeitung wird in der Lesergunst zunehmend durch die Online-Auftritte der Zeitungsherausgeber im Internet abgelöst. Der Konsument bezieht seine Neuigkeiten aus dem Netz und kann von unterwegs mit dem mobilen Endgerät jeder Zeit Informationen abrufen – dies zumeist sogar kostenfrei. Dabei wird oft vergessen, dass auch hinter einem kostenlos angebotenen Artikel im Internet immer noch Arbeit und Zeitaufwand von Journalisten steckt, die wiederum bezahlt werden müssen. Die Verlage suchen daher nach Bezahlmodellen, um Online-Artikel zu refinanzieren. (mehr …)