Influencer werden zu Whistleblowern: Das Problem mit dem Influencer Marketing

Influencer haben genug von der ewigen Hexenjagd auf ihre Branche und räumen nun mit Vorurteilen und Missverständnissen auf!

Wer sich in letzter Zeit auf YouTube umsieht, stößt immer häufiger auf Influencer, die sich in Videos ehrlich zu ihrem Job und der Influencer-Branche aussprechen. Voran geht hier vor allem eine Reihe von US-Beauty-Influencern, die sich frustriert über ihre eigene Branche zeigen. Schuld daran scheinen mangelnde Transparenz von sowohl Marken als auch Influencern, Unwissenheit der Konsumenten und geldgierige schwarze Schafe innerhalb der Community zu sein.

Konsumenten und Normalsterbliche begrüßen den neuen Wahrheitstrend mit offenen Armen, denn wer weiß heutzutage noch wem man wirklich trauen kann, was sich hinter den Kulissen abspielt und was Werbung ist und was nicht? YouTube – einst ein Ort an dem sich ganz normale Menschen vor einer Kamera über ihre liebsten Produkte und ihre Leidenschaften austauschten – hat sich gewandelt. Genauso sieht es auch mit Instagram aus. Und nicht nur Konsumenten vermissen die guten, alten Zeiten, auch Influencer sprechen ihren Unmut über die sich ständig wandelnden Branchen und Plattformen aus und fragen sich: „Wie soll es weiter gehen?“. Schenkt man den Influencern und den Kommentaren ihrer Whistleblower-Videos Glauben, ist das Problem dreifaltig: Brands, Influencer und Konsumenten trifft gleichsam die Schuld.

Brands: „Investment, Investment, Investment. And now what?”

Brands, vor allem Kosmetikhersteller, haben das Gefühl kein Return on Investment mehr zu haben. Der übersättigte Markt macht es immer schwieriger, seine Marke von anderen abzuheben. Abhilfe sollen ausgefallene PR-Pakete und extravagante Pressetrips schaffen. Doch Influencer, die in einem Meer aus Produkten versinken, kommen nicht mehr hinterher. Wer fünf Pakete am Tag von diversen Brands erhält, weiß nicht mehr, was er noch in seiner Instagram Story zeigen soll und was nicht. Schließlich fühlen sich Influencer zum einen verpflichtet ein Return on Investment für Brands, sprich ihrem Auftraggeber, zu bieten, wollen oft aber auch ihren Followern treu bleiben und nur Produkte zeigen, die sie auch wirklich interessieren. Zudem beschweren sich Influencer, dass die gigantischen PR-Pakete unnötigen Müll verursachen und daher verschwenderisch und überflüssig sind. Pressetrips scheinen ebenfalls ihren Reiz zu verlieren, denn sie scheinen potenzielle Konsumenten und Follower eher abzuschrecken als von einem Produkt zu überzeugen. Wenn ein Influencer gratis auf den Malediven im Wasser schippert und eine neue Mascara in die iPhone-Kamera hält, neigen Konsumenten und Follower eher zum Neid als zum Kaufrausch.

Mit solch üppigen PR-Maßnahmen kämpfen Brands darum, die Kontrolle zurückzugewinnen, die sie aus traditionellen Medien gewohnt sind, ohne zu realisieren, dass diese Strategie fürs Influencer-Marketing nicht angebracht ist. Früher entschieden Brands, was gesagt und gezeigt wurde, nun entscheiden Influencer wie und was sie kommunizieren wollen und Konsumenten interessieren sich immer mehr für die Abläufe hinter den Kulissen. Zudem geben sich viele Firmen nicht genug Mühe ihre „Crowd“ zu finden, also Influencer ausfindig zu machen, die die Werte und Produkte ihrer Marke 100%ig vertreten und verkörpern. Oft geht es nur um die größten Followerzahlen und nicht mehr um Authentizität. Erfolgreiches Influencer Marketing basiert meist auf einer Kombination aus Authentizität, einem guten Brand-Fit, Transparenz und Kreativität, die für alle Beteiligten einen Mehrwert darstellen.

Influencer: „I’m just working here!”

Influencer scheinen von allen Seiten kritisiert zu werden und haben die Nase voll. Schuld daran seien vor allem die Influencer, die sich nicht an die ethischen Richtlinien der Branche halten und so einen schlechten Ruf für die gesamte Community kreieren. Follower schüren mittlerweile Misstrauen ihren einstigen Lieblingen gegenüber, denn schließlich sind YouTube und Instagram zu einer einzigen großen Werbeshow geworden und Influencer tragen vermeintlich die Schuld. Viele Influencer, die für ihre Integrität einstehen wollen, weisen diese Anschuldigungen von sich und leiten sie direkt an ihre Kollegen weiter, die für Geld „alles in die Kamera halten“ und es anschließend nicht mal als Werbung kennzeichnen. Schenkt man ihren Aussagen Glauben, so sind ehrliche Influencer überlastet mit dem Druck für ein Einkommen zu sorgen und potenzielle Arbeitgeber, sprich Brands, nicht zu vergraulen. Zudem besteht ein zusätzlicher Druck die eigenen Follower nicht zu enttäuschen und sich bei all dem selbst noch treu zu bleiben. Auch hier sollen einige schwarze Schafe für Unruhe sorgen. So verlangten einige Influencer 66.000$ für ein einziges Video, was den Whistleblowern zufolge fern jeglicher Realität liegt, und verursachten so einen Aufschrei – nicht nur bei Brands sondern vor allem unter Konsumenten, die für solche Summen ein ganzes Jahr arbeiten müssen und genug von Gier und Ansprüchen der Influencer haben. Zudem kommt hinzu, dass sich hinter den Kulissen ein harter Ellenbogenkampf unter den Influencern abspielt, der nicht selten mit dem ein oder anderen metaphorischen Messer im Rücken enden soll. Influencer wünschen sich mehr Freiraum von Brands; denn schließlich wissen sie selbst am besten, wie sie ihr Publikum erreichen, mehr Transparenz und Ehrlichkeit unter ihren Kollegen und mehr Verständnis von der Gesellschaft und ihren Communities. Schließlich machen sie im Endeffekt auch nur ihren Job.

Konsumenten: „What, me?“

Konsumenten verlangen mehr Ehrlichkeit von Firmen und Influencern zugleich, doch wenn sie Einblicke in die Branche erhalten, verursacht dies nicht selten Empörung. Dabei verstehen viele Konsumenten nicht, dass sie mit ihrem alltäglichen Verhalten genau diese Verhaltensmuster unterstützen, die sie lauthals anprangern. Viele werfen Influencern vor, ihre Zuschauer zum Kauf von qualitativ mangelhaften oder schlichtweg überflüssigen Produkten zu verleiten. Dabei sollten Konsumenten mehr Verantwortung für ihr eigenes Kaufverhalten übernehmen und Produkte nicht einfach mit blindem Vertrauen kaufen, so die Whistleblower. Sie möchten darauf aufmerksam machen, dass, obwohl viele Influencer eine ehrliche Rezension als oberste Priorität sehen, dies eben nicht alle so handhaben und dass auch nicht zuletzt nicht jedes Produkt für jeden geeignet ist. Zudem rufen Influencer Social Media Konsumenten dazu auf, nur Influencer mit ihren Likes und Follows zu unterstützen, deren Content sie wirklich gerne verfolgen. Sogenanntes „Hate-Following“ würde niemanden etwas bringen und würde nur dazu führen, dass schwarze Schafe immer größer und einflussreicher werden. Nicht zuletzt seien Konsumenten, die sich über exorbitante Vergütungen von Influencern empört zeigen, mit ihrer Kaufkraft mitverantwortlich, dass der Branche überhaupt solche Summen zur Verfügung stehen. Ohne die Unterstützung der Konsumenten würde das ganze System zusammenbrechen und wer Veränderungen sehen möchte, sollte, laut Whistleblowern, bei seinem eigenen Verhalten anfangen.

Mein Fazit:

Im Endeffekt bleibt es jedem selbst überlassen, wen er für die Probleme in der Influencer Branche verantwortlich machen möchte. Jedoch kann es sicherlich nicht schaden, einmal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und Verständnis für alle beteiligten Parteien aufzubringen. Schließlich ist es bei der momentanen Kennzeichnungspflicht in Deutschland, bei der praktisch jedes Bild als Werbung markiert werden soll, für Influencer sicherlich nicht einfach das Vertrauen ihrer Follower beizubehalten und auf genau dieses Vertrauen sind schließlich auch die Brands angewiesen. Gegenseitige Schuldzuweisungen bringen hier nichts. Diese neue Branche ist für alle Beteiligten ein noch gänzlich unerforschtes Terrain, es gibt kaum Vorschriften oder Präzedenzfälle. Daher ist es umso wichtiger transparent zu bleiben und sich auch die eigenen Fehler einzugestehen. Ehrlichkeit währt schließlich, auch bei den Konsumenten, immer noch am längsten.

 

Quellen: https://www.youtube.com/watch?v=ElhCPX1BkuE

https://www.youtube.com/watch?v=00_LKmRb4Jo

https://www.youtube.com/watch?v=xSQgKksCUF8

ARD/ZDF Onlinestudie 2017 - Deutsche nutzen WhatsApp wesentlich mehr als Facebook

ARD und ZDF haben die aktuellen Ergebnisse ihrer jährlichen Onlinestudie veröffentlicht. Wie zu erwarten, ist die Internetnutzung in Deutschland weiter gestiegen – und dies in allen Altersklassen. Besonders die Gruppe der 14-29-Jährigen verbringt einen Großteil des Tages online, nämlich über viereinhalb Stunden. Aber auch in den älteren Altersklassen steigt Nutzung an. Selbst die 50-69-Jährigen sind über eineinhalb Stunden ihres Tages im Internet unterwegs.

Quelle: ARD/ZDF Onlinestudie

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Wie man für 250 Euro einen lukrativen Instagram-Influencer-Account baut

Glaubt man der Analyse der Influencer-Marketing-Agentur Mediakix ballern Werbetreibende jährlich mittlerweile rund 1 Milliarde Dollar in Instagram-Influencer – Tendenz steigend. Eine echte Goldgrube also für Agenturen, die im Bereich Influencer-Marketing aktiv sind, aber natürlich auch für die Instagram Stars und Sternchen. Doch spätestens seit dem Fall Amelia Liana ist klar, dass nicht alles Gold ist, was auf Instagram so glänzt. Die Frage ist aber: Wie weit kann man in Zeiten von mannigfaltigem – und zum Teil kostenlosen – Stockmaterial, Fake-Fans und Photoshop gehen? Ist es tatsächlich möglich, einen kompletten Account quasi über Nacht zu faken und zu monetarisieren – wenn man die Mechaniken kennt?  (mehr …)

Warum ein CEO in Social Media kommunizieren sollte: Teil 1

CEOs, die in Social Media kommunizieren sind in Deutschland, im Gegensatz zu den USA, immer noch eine Seltenheit. Doch es werden immer mehr Führungskräfte, die Social Media zur Chefsache machen und mit einem eigenen Profil auf Twitter, Facebook und Co. präsent sind – und damit im Unternehmen vorleben, welche Stellenwert digitale Kommunikation mittlerweile haben muss. Dies könnte man natürlich auch ohne ein eigenes Profil tun. Warum also kann eine eigene Präsenz von Vorteil sein?

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Influencer Marketing

Influencer Marketing ist die Disziplin der Stunde und wird im Kommunikationsmix immer wichtiger. Immer mehr Brands und Firmen trauen sich, mit Bloggern, Instagrammern und YouTubern zusammen zu arbeiten. Grund dafür sind die wachsende Popularität sozialer Netzwerke, hohe Reichweiten und bei gut gemachten Beiträgen eine organische Einbindung von Brands. Denn Influencer machen, wie jede Art von Product-Placement, die Produkte zum Teil des Inhalts.
Während es sich hierzulande gerade erst richtig etabliert, beginnen Marketing-Entscheider in anderen Ländern bereits, den Hype zu hinterfragen. Einige sehen die gehypte Disziplin mehr und mehr skeptisch – andere sind der Meinung, dass der ganz große Peak bei uns noch lange nicht erreicht ist. Welche Themen gerade aktuell sind – ein Überblick. (mehr …)

First! Die Entwicklung des Internet

Erster! In sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder YouTube ist es fast schon zum Volkssport geworden, bei einem neuen Post schneller zu sein als der Rest und den ersten – meist wenig sinnvollen – Kommentar zu setzen. Darüber können einige Menschen, die das Internet geprägt haben, nur müde lächeln. Denn sie waren wirklich die Ersten!

In einer tollen Infografik wird einem bildhaft bewusst, wie sich das entwickelt hat, was für uns heutzutage Normalität bedeutet.

Immer online, immer mobil. Angefangen hat alles mit einer E-Mail.

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FindPenguins will ein Stück des Social Media-Kuchens

Das gab es noch nie: Ein Social Network, bei dem sich Reisebegeisterte über ihre Abenteuer austauschen und ihre Erinnerungen mit „Footprints“ auf ihrem Profil festhalten können.

„Bullshit.“

Das war die Reaktion des IT-Experten Frank Thelen diese Woche beim Staffelauftakt des Formats „Die Höhle der Löwen“, bei dem Start-Ups Investoren für ihre Projekte gewinnen wollen. Gründer und Weltenbummler Tobias Riedle war mit schlotternden Knien vor die fünf „Löwen“ getreten und hatte von seinem Herzensprojekt FindPenguins erzählt. Die Idee hinter dem Netzwerk: „Halte deine Fußabdrücke fest, die du auf der Welt hinterlässt.“ Was Riedle als Neuheit auf dem Markt anpries, identifizierte Frank Thelen schnell als Schnee von gestern. Denn solche Netzwerke gibt es natürlich schon. Sie existieren neben Tausenden von anderen Plattformen. Über die Vielfalt der Social Networks hat mein Kollege Stefan Watzinger hier schon geschrieben.

findpenguinsss

Reiseprofil von FindPenguins. Und Pinguine.

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Facebook wird alt – genauso wie seine User

“In the circle of life

It’s the wheel of fortune”

Was einst Darwin und später Elton John festgestellt haben, hat auch seine Relevanz im digitalen Zeitalter. Wähnten sich „Wer-kennt-wen“ und „StudiVZ“ vor 15 Jahren noch in Sicherheit, so sind sie mittlerweile längst wieder zu Staub zerfallen. Parallel kamen neue social networks auf die Bildfläche, allen voran Facebook. Und auch hier wagt kaum jemand zu glauben, dass es mit der Macht des Zuckerberg’schen Mediengiganten einmal zu Ende gehen könnte. Doch der informierte User weiß Bescheid: Facebook ist out. Zumindest was die junge Zielgruppe anbelangt.
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Warum sich Social Media auch für B2B Unternehmen lohnt

Social Media für B2B Unternehmen

Warum sich Social Media auch für B2B Unternehmen lohnt

Nahezu jedes gut geführte B2C-Unternehmen ist bei mindestens einem Sozialen Netzwerk wie Facebook, Twitter oder Instagram vertreten. B2B-Unternehmen dagegen findet man in den relevanten Kanälen eher selten. Für diese Zurückhaltung gibt es jedoch keinen Grund. „Wen wollen wir erreichen?“ „Was sollen wir posten?“ „Welche Wirkung soll das haben?“  – So oder so ähnlich sehen die Fragen der Verantwortlichen in Bezug auf den Einstieg in die Welt von Social Media häufig aus. Nicht ganz zu Unrecht. Allerdings münden sie zu häufig in Abwarten oder gar Ablehnung. Und das ist vollkommen unbegründet. Auf Facebook und Co können Unternehmen Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern aufbauen und so nicht nur ihre Fachkenntnisse und Kompetenz unter Beweis stellen. Diese Aspekte gelten eben nicht nur für B2C-Unternehmen.

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#shorty: Jetzt viral bei Instagram: Leidende Männer

Es sind tragische Bilder, die im Instagram-Account @miserable_men Tag für Tag gepostet werden. Sie zeigen leidende Männer. Traurige Männer. Einsame Männer. Allein gelassen zwischen Schuhkartons, Handtaschen und Auslegeware. Gepeinigt und gequält in den wenigen freien Stunden, die der Alltag ihnen noch so lässt. @miserable_men zeigt Männer aus aller Welt, die unter Vorspielung falscher Tatsachen (“Ich will eigentlich gar nichts bestimmtes einkaufen”) von ihren Frauen in den nächsten Shopping-Tempel gelockt wurden. Und ist damit ungemein erfolgreich – inzwischen folgen über 238.000 User den Stream, der primär aus den Einsendungen seiner Abonnenten bestückt wird.  (mehr …)

Nielsen: Zukunft von klassischem TV ungewiss

Es läuft fast schon automatisiert ab. Sobald ich auf der Couch sitze, nehme ich mein Handy zur Hand und surfe, chatte per WhatsApp oder Facebook Messenger und checke die sozialen Netzwerke. Gelegentlich schaue ich dabei auch TV. Second Screen nennt sich dieses bekannte Phänomen, dass sich TV-Shows bereits seit langem zu Nutzen machen und in den sozialen Netzwerken vertreten sind, um zumindest digital noch wahrgenommen zu werden.

Fernsehnutzer werden weniger

Eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen zeigt, dass es für die TV-Anstalten nicht mehr nur um das Mithalten im digitalen Wandel geht, sondern um das nackte Überleben. Denn die Zahlen der TV-Nutzer sind seit 2010 kontinuierlich im Abwärtstrend, vor allem in der so wichtigen werberelevanten Zielgruppe der 18-35-Jährigen.

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#Appgefahren: Instagram – Stories in Serie statt Kampagnen-Blockbuster

„Bilder sagen mehr als tausend Worte“, dieses Zitat stammt angeblich von Paul Julius Freiherr von Reuter, dem Gründer der heute in London ansässigen Nachrichtenagentur Reuters. Auch jetzt, mehr als hundert Jahre nach dem Tod des Unternehmers findet das Sprichwort häufig Gebrauch. Instagram, der wohl bekannteste Online-Dienst zum Teilen von Fotos, macht sich die Metapher, dass Bilder gegenüber ausschließlichem Text einen Mehrwert haben, zu Nutzen. Selbstverständlich steht nicht nur Instagram unter diesem Motto, doch versteht es das Kalifornische Unternehmen durch Fotos und Videos im Zusammenspiel mit Bildbeschreibungen wie kaum ein anderer Online-Service privaten Nutzern und Firmen eine Plattform zu bieten, die das Storytelling neu definiert.

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Engagement-Booster: Hashtags bei Instagram

Hashtag hier, Hashtag dort...

Hashtag hier, Hashtag dort…

Betrachtet man die Posts von Instagram-Influencern oder solchen, die gerne welche wären, fällt auf, dass diese ihre Bilder z.T. massiv mit Hashtags im Stil von #f4f, #l4l, #followme, #tagsforlikes, #follow4follow, #followyou, #follow, #followher, #followforfollow, #like4like, #instalike, #teamfollowback, #pleasefollow, #tags4likes, #likesforlikes, #sfs versehen. Diese stellen nichts anderes als eine Interaktionsaufforderung in Hashtagform dar. Welchen Einfluss dieser und ähnlicher Hashtag-Spam auf die Interaktion hat – oder ob es sinnvoller ist, wirklich nur auf passende Hashtags zu setzen – haben die Kollegen von allfacebook.com gemeinsam mit dem Social Benchmarking-Tool Quintly getestet.

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Der neue Facebook-Newsfeed-Algorithmus : Sinkende organische Reichweite und härteres Vorgehen bei Spam und Like-Betteln!

Wie schon vor zwei Jahren bei der Umstellung des Facebook-Algorithmus („Edge-Rank“), befindet sich Facebook in einem Dilemma: Zu viele Inhalte treffen auf zu wenig Nutzeraufmerksamkeit und deren Zeit.

Als Seitenbetreiber hat Facebook allerdings ein großes Interesse daran, dass die Nutzer möglichst lange auf der Plattform verweilen. Entsprechend hat Facebook bereits im Dezember per Blog-Beitrag angekündigt, intensiv zu optimieren, welcher Content den Usern in welcher Frequenz angezeigt wird – und dass sich das Verwenden von „schlechtem“ Content auf die organische Reichweite auswirken kann. Facebook hat diese Ankündigung nun in die Tat umgesetzt und den Newsfeed-Algorithmus angepasst. (mehr …)