Das Verlangen nach Key Performance Indicators in der PR

Usain Bolt ist die 100 Meter schon in 9,58 Sekunden gelaufen. Apple machte im zweiten Geschäftsquartal 2015 einen Umsatz von rund 58 Millionen Dollar. Der Amerikaner Joey Chestnut kann in zehn Minuten 66 Hot Dogs verspeisen (!!!). Ach, wie schön, dass sich Bestleistungen so wunderbar in Zahlen ausdrücken lassen.

Doch das ist nicht immer der Fall: Abertausende Artikel, Blogbeiträge und Kommentare im Netz zeugen von einer immensen Uneinigkeit in der PR. Die Rede ist von den sagenumwobenen Key Performance Indicators und der Frage, welche Zahl den Erfolg einer Kampagne am besten ausdrücken kann. An Auswahl mangelt es dabei nicht: Zur Verfügung stehen Kennzahlen wie Click-Through-Rates, Costs per Click, Costs per Impression, der Werbewert, Engagement-Kennziffern, etc.

Collage (impact.ag)

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Über den (Miss-)erfolg von Banner-Werbung

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Zeit für einen „Wake up call“? Bild via wallchan (CC-BY-3.0)

Was waren das noch für schöne Goldgräberzeiten in den 90ern als „das Internet“ sich explosionsartig in Privathaushalte hinein ausdehnte. Startups, die alle irgendwie „Enterprise“ oder zumindest ein „com“ im Namen hatten, teilten die Web-Filetstücke untereinander auf. Und irgendwann kamen Werber auf die Idee, das Internet mit bunten Bannern zu „verschönern“. Was in der Anfangsphase eines zunehmend stärker kommerzialisierenden WWW noch funktioniert hat, verliert heute zunehmend an Relevanz. Vergleicht man jedenfalls die Zahlen von damals und heute wird deutlich, wie wenig Banner-Werbung noch bringt – es sei denn, man möchte ein wenig Budget verbrennen. Ist Banner-Werbung wirklich tot, wie Business Insider bereits vor zwei Jahren vermeldete? Sollte nicht längst die Zeit des Umdenkens begonnen haben? Wir haben ein wenig in den Statistiken gegraben.  (mehr …)