Gläsern bei Facebook Zeig mir deine Likes und ich sag dir, wer du bist

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Facebook-Kampagne 2016

„Ich habe mal etwas gepostet, was ich nie, nie, nie hätte teilen sollen.“ Mit der aktuellen Kampagne will Facebook uns zeigen, wie gut wir unsere Daten schützen können – oder sich zumindest als Medium positionieren, das sich um unser Wohl sorgt und darum, dass wir Fremden zu viel von uns preisgeben. Keine monetarisierende Datenkrake also, sondern die besorgte Mutterfigur, die uns beteuert: Keine Sorge, wir kriegen das schon hin!
Doch wie viel Macht haben wir tatsächlich über unsere Daten – über die digitalen Fußspuren, die wir in Big Data hinterlassen? Können wir bewusst entscheiden, was Facebook über uns weiß und was nicht? Können wir etwas dagegen tun, absolut gläsern zu werden? Es folgt ein Selbstexperiment mit für mich überraschendem Ausgang!

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Personalisierung in der digitalen Kommunikation

cto_takoe_fin2Die digitale Kommunikation ist im Umbruch. Der zunehmende Misserfolg von Bannerwerbung ist nur ein Indiz dafür, dass Marketingbotschaften, die für eine ganze Gruppe entwickelt wurden, eben diese vermeintliche Zielgruppe nicht mehr erreichen. Die Möglichkeiten des dreisten und ungewollten Aufzwingens von Werbebotschaften scheinen ausgereizt. Der entnervte Konsument hat die Schotten dicht gemacht und ist nur noch bemüht darum, die penetrante Störung durch digitale Werbemaßnahmen schnellst möglich abzuschalten – zum Beispiel mit Ad-Blockern. Eine gern genutzte Möglichkeit seitens der Werber diesem zu entgehen, ist das Verbergen der Abschaltfunktion des Banners oder die heimtückische Weiterleitung auf Websites, die der Verbraucher sich eigentlich gar nicht anschauen möchte. Eine bessere Alternative ist es sicher, sich zu fragen: Was will der Verbraucher denn wirklich? Wie kann ich ihn dazu bringen, sich meinen Content gerne anzuschauen?  (mehr …)