Influencer Marketing: 5 Thesen zur Kennzeichnungsdebatte

Oder: Rettet das Influencer-Marketing - wirklich!

Betrachtet man die aktuelle Agenda, geht es im Feld Influencer Marketing derzeit nur noch um Kennzeichnung – spätestens seit dem Rossmann-Urteil. Im Rahmen des Kommunikationskongress 2017 hatte ich die Freude, mich im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Annica Hansen, Sachar Klein von hypr und Cornelia Holsten von der Bremischen Landesmedienanstalt zu diesem Thema auszutauschen. Da uns das Thema in der alltäglichen Arbeit ebenfalls laufend beschäftigt, habe ich (frei nach dem Motto: Besser spät als nie!) meine wichtigsten Thesen zu diesem kontrovers diskutierten Thema kurz zusammengefasst – hier kommen die 5 Thesen zum Thema “Kennzeichnung”!

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Wie man für 250 Euro einen lukrativen Instagram-Influencer-Account baut

Oder: Augen auf beim Influencer-Kauf

Glaubt man der Analyse der Influencer-Marketing-Agentur Mediakix ballern Werbetreibende jährlich mittlerweile rund 1 Milliarde Dollar in Instagram-Influencer – Tendenz steigend. Eine echte Goldgrube also für Agenturen, die im Bereich Influencer-Marketing aktiv sind, aber natürlich auch für die Instagram Stars und Sternchen. Doch spätestens seit dem Fall Amelia Liana ist klar, dass nicht alles Gold ist, was auf Instagram so glänzt. Die Frage ist aber: Wie weit kann man in Zeiten von mannigfaltigem – und zum Teil kostenlosen – Stockmaterial, Fake-Fans und Photoshop gehen? Ist es tatsächlich möglich, einen kompletten Account quasi über Nacht zu faken und zu monetarisieren – wenn man die Mechaniken kennt?  Weiterlesen

Selbstgemacht – ein soziales Schutzschild

Mit Bezahlung und Professionalität kommt die Kritik

Selbstgemacht! Vorige Woche wollte ich etwas loswerden und habe es über die facebook-Gruppe Free your Stuff Frankfurt verschenkt. Die Beschenkte hat sich bedankt – leider mit einem Riesenglas selbstgemachter Marmelade: Apfel-Zucchini. Shit. Selbstgekauftes kann man ablehnen, Selbstgemachtes nicht. Es hat diesen Heiligenschein von liebevoll.

Ist es dann auch noch toll selbstgemacht – wie vom Profi –, vielleicht sogar experimentell kreativ, dann gilt das als eins der kleinen Weltwunder. Supertalent-Stoff.

Bei Selbstgemachtem verzeihen wir auch Macken. Grammatikfehler oder Dellen im Dekor – alles kein Problem.Die Assoziations-Spirale ist seit Jahren eine Runde weitergedreht: Professionelles gibt sich den Anschein des Dilettantischen, baut mit Absicht kleine Fehler ein um den Charme des Selbstgemachten abzustauben. Denn das gibt einem so ein heimeliges Gefühl von persönlicher Beziehung und Geschichte. Weiterlesen

Influencer Marketing

Ist der große Hype bald wieder vorbei oder hat er noch gar nicht begonnen?

Influencer Marketing ist die Disziplin der Stunde und wird im Kommunikationsmix immer wichtiger. Immer mehr Brands und Firmen trauen sich, mit Bloggern, Instagrammern und YouTubern zusammen zu arbeiten. Grund dafür sind die wachsende Popularität sozialer Netzwerke, hohe Reichweiten und bei gut gemachten Beiträgen eine organische Einbindung von Brands. Denn Influencer machen, wie jede Art von Product-Placement, die Produkte zum Teil des Inhalts.
Während es sich hierzulande gerade erst richtig etabliert, beginnen Marketing-Entscheider in anderen Ländern bereits, den Hype zu hinterfragen. Einige sehen die gehypte Disziplin mehr und mehr skeptisch – andere sind der Meinung, dass der ganz große Peak bei uns noch lange nicht erreicht ist. Welche Themen gerade aktuell sind – ein Überblick. Weiterlesen

musical.ly – Influencer-Maschine auf der Überholspur

Oder: Wenn Snapchat nicht mehr hip genug ist

Mein Tipp für alle, die sich einmal richtig alt fühlen wollen: Schaut mal bei musical.ly vorbei! Das selbsterklärte „video social network“ auf App-Basis hat im letzten Jahr die Smartphones einer ebenso jungen wie begeisterten Zielgruppe erobert. Mit musical.ly lassen sich kurze, mit Musik hinterlegte, Videos kreieren, die man dann über alle bekannten Netzwerke mit seinen Freunden teilen kann.

Das macht musical.ly zu etwas Besonderem: Statt Bildern und Text gibt es Bewegtbild und Musik. Der eigene Content lebt von der Musik, die man auswählt. Das hat zur Folge, dass man sich nicht nur durch die Videos selbst, sondern auch durch ähnliche Musikvorlieben mit seinen Lieblings-Accounts verbunden fühlt. Musical.ly ist gemeinsames Tanzen auf einem sozialen Netzwerk, eine Online-Party für Teenies, bei der Erwachsene draußen bleiben müssen.
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Engagement-Booster: Hashtags bei Instagram

Warum es Sinn macht, #followme, #tagsforlikes, #follow4follow, #followyou als Call-to-Action einzusetzen
Hashtag hier, Hashtag dort...

Hashtag hier, Hashtag dort…

Betrachtet man die Posts von Instagram-Influencern oder solchen, die gerne welche wären, fällt auf, dass diese ihre Bilder z.T. massiv mit Hashtags im Stil von #f4f, #l4l, #followme, #tagsforlikes, #follow4follow, #followyou, #follow, #followher, #followforfollow, #like4like, #instalike, #teamfollowback, #pleasefollow, #tags4likes, #likesforlikes, #sfs versehen. Diese stellen nichts anderes als eine Interaktionsaufforderung in Hashtagform dar. Welchen Einfluss dieser und ähnlicher Hashtag-Spam auf die Interaktion hat – oder ob es sinnvoller ist, wirklich nur auf passende Hashtags zu setzen – haben die Kollegen von allfacebook.com gemeinsam mit dem Social Benchmarking-Tool Quintly getestet.

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