Erst Snapchat, jetzt YouTube – Instagram mit Kampfansage an die Konkurrenz

Nachdem Instagram die Story-Funktion von Snapchat adaptiert hat, startet jetzt mit IGTV der Angriff auf YouTube

Die neue Videoplattform Instagram TV (kurz IGTV) ermöglicht neuerdings das Hochladen von Videos mit einer Länge von bis zu 60 Minuten. Ob mit 15 Sekunden in den Stories oder bis zu einer Minute bei einem normalen Post – bislang beschränkte sich die Facebook-Tochter Instagram noch auf Kurzvideos. Mit IGTV können die User nun Clips mit einer Länge von bis zu einer Stunde hochladen.
Doch was will Instagram mit IGTV erreichen? Ist die neue App eine Bedrohung für YouTube oder sogar ein Konkurrent des klassischen TVs? Weiterlesen

„How It Is (wap bap …)“ lässt Bibis Beauty Palace wanken

Wie weit geht die kreative Freiheit von Influencern?

Heute um 14 Uhr stand eine Weltpremiere der besonderen Art an: der deutsche YouTube-Megastar Bianca Heinicke aka Bibisbeautypalace veröffentlichte seine erste eigene Single. An Vorbereitung ließ sie es nicht mangeln und postete Teaser-Videos und einen Instagram-Countdown, forderte ihre Fangemeinde zum Vorbestellen auf und platzte augenscheinlich nur so vor Stolz und Vorfreude. Weiterlesen

Aufgepasst! – hier kommt Generation Z

4 Tipps, um mit der Zielgruppe richtig zu kommunizieren

Generation Z – crazy, lazy, mazy. Die Nachfolge-Generation von Generation Y ist im Anmarsch. Laut dem Magazin ‚Horizont‘ werden die nach 1995 Geborenen „nicht nur die Zukunft unserer Welt, sondern auch die Absatzzahlen von Unternehmen, bestimmen“. Sie ist die erste Generation, die den Zugang zum Internet und den digitalen Inhalten schon ihr ganzes Leben lang genießt. So verwundert es nicht, dass sie Stunden im World Wide Web verbringt und bereits 92 Prozent der Gen Y Filme, Serien und andere Bewegtbildinhalte online konsumiert. Weiterlesen

Virtual Reality – The Next Big Thing

Chancen und Herausforderungen für Marketing und PR

Mittwoch der 11. Januar 2017 – ein denkwürdiger Tag für alle Hamburger, denn nach knapp zehn Jahren hat die Elbphilharmonie endlich ihre Tore geöffnet und die ganze Welt schaut auf das neue Wahrzeichen unserer Stadt. Doch wie es ein Event der Superlative so an sich hat, sind die Karten dafür schon Monate im Voraus ausverkauft gewesen. Wer trotzdem hautnah dabei sein wollte, hatte Glück, denn seit einiger Zeit arbeitet die Elbphilharmonie mit Google zusammen. So wurde das Eröffnungskonzert nicht nur live auf YouTube übertragen, sondern mithilfe einer Google Cardboard (eine Halterung aus Pappe, die aus Smartphones eine VR-Brille macht) zu einem Virtual-Reality-Erlebnis. Weiterlesen

First! Die Entwicklung des Internet

Die erste E-Mail, die erste Website, das erste Facebook-Profil: so wurde das Internet zu dem, was es heute ist [Infografik]

Erster! In sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder YouTube ist es fast schon zum Volkssport geworden, bei einem neuen Post schneller zu sein als der Rest und den ersten – meist wenig sinnvollen – Kommentar zu setzen. Darüber können einige Menschen, die das Internet geprägt haben, nur müde lächeln. Denn sie waren wirklich die Ersten!

In einer tollen Infografik wird einem bildhaft bewusst, wie sich das entwickelt hat, was für uns heutzutage Normalität bedeutet.

Immer online, immer mobil. Angefangen hat alles mit einer E-Mail.

Immer online, immer mobil. Angefangen hat alles mit einer E-Mail.

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FindPenguins will ein Stück des Social Media-Kuchens

Die neue Folge „Die Höhle der Löwen“ zeigt, warum Social Media Start Ups es so schwer haben

Das gab es noch nie: Ein Social Network, bei dem sich Reisebegeisterte über ihre Abenteuer austauschen und ihre Erinnerungen mit „Footprints“ auf ihrem Profil festhalten können.

„Bullshit.“

Das war die Reaktion des IT-Experten Frank Thelen diese Woche beim Staffelauftakt des Formats „Die Höhle der Löwen“, bei dem Start-Ups Investoren für ihre Projekte gewinnen wollen. Gründer und Weltenbummler Tobias Riedle war mit schlotternden Knien vor die fünf „Löwen“ getreten und hatte von seinem Herzensprojekt FindPenguins erzählt. Die Idee hinter dem Netzwerk: „Halte deine Fußabdrücke fest, die du auf der Welt hinterlässt.“ Was Riedle als Neuheit auf dem Markt anpries, identifizierte Frank Thelen schnell als Schnee von gestern. Denn solche Netzwerke gibt es natürlich schon. Sie existieren neben Tausenden von anderen Plattformen. Über die Vielfalt der Social Networks hat mein Kollege Stefan Watzinger hier schon geschrieben.

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Reiseprofil von FindPenguins. Und Pinguine.

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„Damn Daniel“ – „Damn, Daniel”! – unfassbar, aber viral

"Back at it again with the white Vans!"

Hätten wir nicht alle gerne die Geheimformel, nach der man die Viralität eines Video-Clips oder einer Social Media Kampagne bestimmen kann? Sicher haben es schon viele Unternehmen ohne viel Geld geschafft, durch lustige, kreative und überraschende Ideen ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Oder ist es vielmehr die Ungläubigkeit ob der Tatsache, dass es wirklich Menschen gibt, die ihre Blödeleien posten?

Fast könnte man meinen, es bestünde ein Zusammenhang zwischen der Banalität einer Idee und der Viralität eines Clips. Ein legendärer Ruf „Damn Daniel“ kann schon mal eine Meme-Sensation gebären (und das wahrscheinlich einfacher als ein Adorno-Zitat). Dann geht alles ganz schnell.

damn.daniel

Zu Gast bei Ellen DeGeneres (Quelle: https://twitter.com/Josholzz).


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Google, König der Online-Kommunikation?

Wie sich Google mit YouTube Red ins Aus kommuniziert

Onlinekommunikation ganz ohne Google, Gmail, Google Maps und Co? Heute kaum mehr vorstellbar*. „Googlen“ und „YouTuber“ sind längst Teil unserer Alltagssprache. Da passt es nur zu gut, dass die frisch umstrukturierte Google-Muttergesellschaft den Namen ‚Alphabet‘ verpasst bekommen hat. Allerdings scheint der Internet-Riese noch ein paar Schwierigkeiten zu haben, wenn es um die eigene Kommunikation geht. Ein besonders schönes Beispiel dafür ist „YouTube Red“, das neue Versuchskaninchen der Google-Tochter YouTube, das 2016 auch in Deutschland an den Start gehen soll – und dessen namentliche Ähnlichkeit zu einem Videoportal der rot leuchtenden Art online schon jetzt für viele Frotzeleien gesorgt hat.

In den USA läuft die ‚Premiumvariante‘ von YouTube seit Ende Oktober 2015. Für 10 Dollar im Monat können in den USA ansässige Zuschauer Mitglied werden und sich so die lästigen Pre-Roll-Ads vor dem Schauen von Videos sparen. Zusätzlich wird es exklusiven Content nur für Mitglieder geben. Dafür wurde unter anderem Mega-YouTuber PewDiePie verpflichtet, der mit seiner eigens für YouTube Red-Mitglieder produzierten Reality-Show „Scare PewDiePie“ 2016 wohl einige seiner über 41 Millionen (!) Abonnenten zu YouTube Red locken wird. Eine Downloadfunktion und eine Mitgliedschaft bei Google Play Music gibt es obendrauf.

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Nielsen: Zukunft von klassischem TV ungewiss

Laut Studie laufen mobile Geräte TV immer mehr den Rang ab

Es läuft fast schon automatisiert ab. Sobald ich auf der Couch sitze, nehme ich mein Handy zur Hand und surfe, chatte per WhatsApp oder Facebook Messenger und checke die sozialen Netzwerke. Gelegentlich schaue ich dabei auch TV. Second Screen nennt sich dieses bekannte Phänomen, dass sich TV-Shows bereits seit langem zu Nutzen machen und in den sozialen Netzwerken vertreten sind, um zumindest digital noch wahrgenommen zu werden.

Fernsehnutzer werden weniger

Eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen zeigt, dass es für die TV-Anstalten nicht mehr nur um das Mithalten im digitalen Wandel geht, sondern um das nackte Überleben. Denn die Zahlen der TV-Nutzer sind seit 2010 kontinuierlich im Abwärtstrend, vor allem in der so wichtigen werberelevanten Zielgruppe der 18-35-Jährigen.

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Flüchtlings-Kampagne wird zum Virus

„Arschloch-Virus“ greift mit dem Ärzte-Song „Schrei nach Liebe“ nicht nur im Netz um sich

Screenshot http://www.aktion-arschloch.de/about/Ein stummer Schrei – nein, das ist die Flüchtlings-Kampagne der „Aktion Arschloch“ ganz gewiss nicht! Mit viel Getöse und Tamm-Tamm hat der über 20 Jahre alte Song „Schrei nach Liebe“ der Popband „Die Ärzte“ erstmals Platz 1 der Deutschen Charts erobert. Und das dank der Viralität im Internet. Weit über 125.000 Fans hat die Aktion auf Facebook; bei Twitter hielt sich der Hashtag #AktionArschloch tagelang in den Trends. Viral-Kampagnen an sich sind nichts Neues mehr, welche Macht sie haben können, ist längst bekannt. Auch gegen Fremdenfeindlichkeit gibt es schon viele dieser Kampagnen, wie zum Beispiel diverse Blog-parades, Selfie-Aktionen etc – siehe auch. Weiterlesen