Stockfotos – das Amazon der lokalen Geschäfte

Wie sich der Einzelhandel selbst schadet

Jeder kennt das Problem: die lokalen Geschäfte werden immer mehr von den Großkonzernen dieser Welt verdrängt, an der Spitze der beliebte Marktführer Amazon.

Als Bürger einer Kleinstadt ist es natürlich Ehrensache die lokalen Geschäfte zu unterstützen, weil ansonsten die Vielfalt der Stadt verloren gehen könnte und im schlimmsten Fall sogar das eigene Grundstück durch Abwanderung an Wert verliert. Theoretisch zumindest. Denn in der Praxis ist man dann doch oft geneigt, den schnellen Klick im Internet zu wählen. Schließlich bietet Amazon eine größere Auswahl als der kleine Tante Emma Laden von nebenan, der Preis ist unschlagbar und man bekommt die Ware auch noch direkt bis an die Haustür geliefert. Und was macht der Einzelhändler? Er schießt sich lieber selbst nochmal ins Knie. Weiterlesen

Ho Ho Ho – die besondere Magie von Weihnachtswerbung – Teil 1

Die schönste Zeit des Jahres für Marketing und PR

Weihnachten bringt nicht nur Kinderaugen zum Leuchten, sondern auch die Augen sämtlicher Marketing- und PR-Experten. Zum Fest der Liebe wird gerne und viel geshoppt und somit ist Weihnachten ohne Frage die wichtigste Zeit des Jahres für Einzel- und Onlinehändler. Kein Wunder, dass sich Weihnachtsmarketing als Königsdisziplin der Branche etabliert hat. Das Wettrennen um den besten Weihnachtswerbespot wird jedes Jahr aufs Neue ausgetragen und von den Konsumenten freudig erwartet. Die durch Social Media ausgelöste Viralität verstärkt den Effekt guter Weihnachtskampagnen so stark, dass sie in der Adventszeit zu den sozialen Netzwerken gehören wie der Adventskranz zum weihnachtlichen Wohnzimmer. Weiterlesen

Selbstgemacht – ein soziales Schutzschild

Mit Bezahlung und Professionalität kommt die Kritik

Selbstgemacht! Vorige Woche wollte ich etwas loswerden und habe es über die facebook-Gruppe Free your Stuff Frankfurt verschenkt. Die Beschenkte hat sich bedankt – leider mit einem Riesenglas selbstgemachter Marmelade: Apfel-Zucchini. Shit. Selbstgekauftes kann man ablehnen, Selbstgemachtes nicht. Es hat diesen Heiligenschein von liebevoll.

Ist es dann auch noch toll selbstgemacht – wie vom Profi –, vielleicht sogar experimentell kreativ, dann gilt das als eins der kleinen Weltwunder. Supertalent-Stoff.

Bei Selbstgemachtem verzeihen wir auch Macken. Grammatikfehler oder Dellen im Dekor – alles kein Problem.Die Assoziations-Spirale ist seit Jahren eine Runde weitergedreht: Professionelles gibt sich den Anschein des Dilettantischen, baut mit Absicht kleine Fehler ein um den Charme des Selbstgemachten abzustauben. Denn das gibt einem so ein heimeliges Gefühl von persönlicher Beziehung und Geschichte. Weiterlesen

„How It Is (wap bap …)“ lässt Bibis Beauty Palace wanken

Wie weit geht die kreative Freiheit von Influencern?

Heute um 14 Uhr stand eine Weltpremiere der besonderen Art an: der deutsche YouTube-Megastar Bianca Heinicke aka Bibisbeautypalace veröffentlichte seine erste eigene Single. An Vorbereitung ließ sie es nicht mangeln und postete Teaser-Videos und einen Instagram-Countdown, forderte ihre Fangemeinde zum Vorbestellen auf und platzte augenscheinlich nur so vor Stolz und Vorfreude. Weiterlesen

Von Schoko-Pizza-Hype bis Alsterwasser-Skandal

Neuprodukte als clevere PR-Tools

Es ist keine neue Erkenntnis, dass Themen, die überraschen und/oder polarisieren (im Idealfall beides), die meiste Aufmerksamkeit bekommen und hohe Reichweiten erzielen – also genau das, was sich Werbeschaffende für ihre Marke wünschen. In den Medien ist diese Praxis vor allem bei Boulevardblättern gang und gäbe. Inzwischen haben auch Unternehmen und Agenturen das Phänomen für sich entdeckt und kreieren gemeinsam kreative, verrückte oder auch skandalöse Neuprodukte, die vor allem dem PR-Zweck dienen. Weiterlesen

Kreativ werden mit der Killer-Idee

So funktioniert laut Professorin Trish Gorman das Zusammenarbeiten in Gruppen am besten

Brainstormen – eine der wohl bekanntesten Kreativtechniken. Doch was bringt sie wirklich? Eine Flut an Ideen, die alle Teilnehmer erschlägt und deshalb kaum produktiv und effektiv sein kann, meint zumindest Dr. Trish Gorman. Weiterlesen

Kreativität – die richtige Balance aus Konstruktion und Destruktivität

Oder: Auf der Suche nach dem Geistesblitz

neuronales-netzwerkVor dem Hintergrund der ständigen Reizüberflutung gewinnt die Kreativität zunehmend an Bedeutung. Relevanz ist der zentrale Erfolgsfaktor. Und damit auch Kreativität. Denn am Ende sind es kreative Ideen, die aus der Kackophonie an Clips, Bildern, Texten etc. herausstechen. Bei allen Diskussionen, welche Rahmenbedingungen Kreativität begünstigen, stellt sich die Frage: Was ist Kreativität eigentlich? Jetzt mal so ganz wissenschaftlich betrachtet?

Dr. Viktor Frankl, ein österreichischer Neurologe, hat einmal gesagt:

Ein kreativer Mensch ist primitiver und kultivierter, destruktiver und konstruktiver, sehr viel verrückter und sehr viel vernünftiger als der Durchschnittsmensch.

und ordnet Kreativitäts-Forschung damit irgendwo zwischen Neuro- und Verhaltensbiologie und Psychologie ein. Und das durchaus mit Recht – denn wenn man “Kreativität” betrachtet kommen ganz unterschiedliche Wissenschaftszweige zusammen.   Weiterlesen

Erbitterten Wettbewerb im Social Web sympathisch inszeniert

Was McDonald's und Burger King im Social Web richtig gemacht haben

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Es bringt nichts, einfach nur mit mehr Filialen vertreten zu sein – genau das muss man auch kommunizieren. Das ist der Grundsatz von PR, und so dachte es sich scheinbar auch die französische Werbe-Agentur, die die Burger-Kette McDonald’s betreut. Es wurde ein meterhohes Straßenschild als Werbefläche aufgestellt, um zu zeigen: McDonald’s erreichen alle Hungrigen und Burger-Lustigen ganz einfach in 5 Kilometern, Burger King dagegen erst in 258 Kilometern – wer denn überhaupt der komplizierten Route folgen kann. Ein Video vom Schildaufbau und Fotos gingen durchs ganze Social Web. Eine clevere und lustige Aktion.

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Die Headline: Cliffhanger oder Info?

Wie Überschriften wirken – als Werbung für Artikel oder Service für die Leser

Kurz und klar, prägnant und pointiert: das ist die perfekte Überschrift – gewesen seit dem Clickbaiting von BuzzFeed.com, Heftig.co & Co? Die irre langen Headlines der Viral-Medien schaffen effizienter, was auch die knappe bewirken sollte: Wir klicken, lesen weiter. Ist das ein Grund, zumindest digital alte Regeln zu vergessen oder wird der User wahnsinnig, wenn er ständig Versprechen jagen kann, ihm aber keiner das Wichtigste direkt erzählt? Gibt es Bereiche, in denen die prägnante Form weiterhin unverzichtbar ist? Und wenn ja: Verlässt man sich beim Schreiben auf Regeln, auf sein Gefühl oder findet nur ein Test die beste Variante?

Bild via Flickr von Peter Rukavina (CC BY-ND 2.0).

Bild via Flickr von
Peter Rukavina (CC BY-ND 2.0).

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Storytelling – von Hollywood gelernt

Im Storytelling der PR darf keinesfalls das Produkt die Heldenrolle einnehmen, sondern der Konsument, der erst durch das Produkt zum Helden wird

Gutes Storytelling ist die Basis der PR. Doch was ist eine gute Story? Dazu lohnt es sich, dachten die Jungs von Storybrand, mal einen Blick auf besonders erfolgreiche Filme zu werfen: Stars Wars, Tribute von Panem, Bond oder gar Harry Potter – von Hollywood lernt man, dass sich alle guten Stories um einen Helden drehen!

Screenshot aus Film “WHAT IF YOU ARE NOT THE HERO?” [http://storybrand.com/storybrand-paradigm-shift/?inf_contact_key=57b493d59f31bca377518ffe07f83f5c65468c965737a180f5f941507f69c8fc]

Screenshot aus Film “WHAT IF YOU ARE NOT THE HERO?”

Okay, zugegeben: Diese Erkenntnis ist nicht ganz neu. Aber was genau macht den Helden zum Helden? Klar, er löst unlösbare Probleme, rettet die Welt, besiegt die Bösen. Aber all das schafft er nicht alleine! Alle Helden haben einen Guide an ihrer Seite, der ihnen auf die Sprünge hilft, ohne sich in den Vordergrund zu drängen:

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