Neue Herausforderungen in der Kommunikation mit Kids und Jugendlichen in einer digitalen Welt

Kommunikation in einer Zeit, in der 98% der Kids ab 12 online sind - und 85% der Jugendlichen ab 16 Soziale Netzwerke nutzen
Kleiner iPhone-Zocker - Bild: clarkmaxwell via Flickr - CC BY-NC-ND 2.0

Kleiner iPhone-Zocker – Bild: clarkmaxwell via Flickr – CC BY-NC-ND 2.0

Ein Blick morgens in der S-Bahn verrät sehr viel über unsere heutige Gesellschaft. Die meisten Menschen sind mit ihrem Smartphone beschäftigt, die Kopfhörer im Ohr und abgeschottet von der Welt. Doch nicht nur Erwachsene widmen sich morgens Tablet, Smartphone & Co., sondern auch schon die Kleinen unter uns. Kleinkinder können spielend schon das Smartphone der Eltern bedienen. Spielerisch lernen sie mit den neuen mobilen Geräten umzugehen. Ihre Augen strahlen und ihre Hände greifen gezielt danach. Digital Natives ist das geflügelte Fachwort: Sie wachsen mit den neuesten elektronischen Geräten auf, erlernen diese im Handumdrehen und werden mit dem Internet groß. Die Auswirkungen dieses Trends auf PR und Kommunikation sind gravierend.

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Die Herausforderungen für Journalisten und Verlage im Online-Zeitalter

Oder: Wie Verlage nach Bezahlmodellen im Internet suchen und Journalisten sich mit Klicks und Webtraffic als Erfolgsindikator anfreunden müssen

Der Journalismus im Wandel der Zeit.

Das Printmedium Zeitung wird in der Lesergunst zunehmend durch die Online-Auftritte der Zeitungsherausgeber im Internet abgelöst. Der Konsument bezieht seine Neuigkeiten aus dem Netz und kann von unterwegs mit dem mobilen Endgerät jeder Zeit Informationen abrufen – dies zumeist sogar kostenfrei. Dabei wird oft vergessen, dass auch hinter einem kostenlos angebotenen Artikel im Internet immer noch Arbeit und Zeitaufwand von Journalisten steckt, die wiederum bezahlt werden müssen. Die Verlage suchen daher nach Bezahlmodellen, um Online-Artikel zu refinanzieren. Weiterlesen

Story-Bumping – wenn Facebook bestimmt, was “wichtig” ist

Newsfeed als Chronik versus veraltete Statusmeldungen

Gefühlt zeigt Facebook seinen Usern, was es will. Auffällig ist vor allem, wie oft man im News-Feed veraltete Posts seiner Freunde angezeigt bekommt – und nicht nur aktuelle Beiträge. Dabei kann es so einfach sein – wie man bei Twitter sieht: Dort werden alle Tweets chronologisch angezeigt. Klar: Facebook ist kein Microblogging-Dienst wie Twitter, in dem die User über das aktuelle Weltgeschehen in kurzen Beiträgen informieren. Dennoch stellt sich die Frage: Warum zeigt uns Facebook veraltete Statusmeldungen? Weiterlesen

Neues Geschäftsmodell: Shitstorm-Versicherungen

Wie sich Unternehmen gegen finanzielle Folgen eines Shitstorms absichern wollen

Begabte Pianisten lassen ihre Finger versichern, Sänger ihre Stimmen und Fußballer ihre Beine. An dieser Stelle sollten die beachtlichen Summen auch mal erwähnt werden. Denn wer würde denken, dass Lang Lang seine zehn Finger für etwa 30 Millionen Euro versichert hat und Christiano Ronaldos Beine unglaubliche 206 Millionen Euro wert sind? Das stellt selbst Heidi Klum in den Schatten: Ihr rechtes Bein ist nur schlappe 750.000 Euro wert und das Linke sogar nur 630.000 Euro, da der Gutachter dort eine Narbe entdeckt hat. Was hier nicht vergessen werden darf, ist der wohl am teuersten versicherte Hintern der Welt: Jennifer Lopez soll angeblich 21 Millionen Euro bekommen, falls ihrem besten Stück etwas zustößt!

Shitstorm - jetzt auch im Duden!

Shitstorm – jetzt auch im Duden!

Beruhigend ist es auf jeden Fall zu wissen, dass nichts unmöglich ist und man alles versichern kann, was einem lieb ist. Die Stars versichern zu enormen Preisen das, womit sie ihr Geld verdienen. Denn was wäre Christiano Ronaldo mit nur einem Bein? Seine Karriere wäre beendet und Real Madrid müsste sich nach einem neuen Spielemacher umschauen!

Und was ist den Unternehmen lieb? Neben qualitativ hochwertigen Produkten  und zufriedenen Kunden, natürlich ein gutes Image in den Köpfen der Menschen. Branchenstudien zufolge fürchten sich Unternehmen daher sehr vor Reputationsrisiken. Ist der Ruf eines Unternehmens ruiniert, zieht dies Umsatzeinbußen mit sich und demnach rücklaufende Verkaufszahlen. Dies kann das Unternehmen sogar in den Ruin treiben. Die Künstler und Sportler versichern sich also, damit sie im „worst case“ abgesichert sind, falls sie berufsunfähig werden. Diese Angst teilen nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen. Sie wollen gegen Imageschäden, die durch Shitstorms ausgelöst werden, versichert sein. Gerade in der heutigen digitalen Welt mit Facebook, Twitter & Co. werden Nachrichten in Sekundenschnelle geteilt und an ein großes Publikum verbreitet. Der Ruf eines Unternehmens kann so schnell nachhaltig geschädigt werden. Weiterlesen

impact #Appgefahren: Simple Idee mit großem Erfolg – Mobile App Angry Birds!

Den Erfolgsfaktoren der bunten, dicken Vögel auf der Spur

Der finnische Computerspiele-Hersteller Rovio Entertainment Ltd. hat mit Angry Birds einen vollen Erfolg gelandet. Das Spiel ist so simpel wie sein Name. Die bunten Flugobjekte sind wütend, weil die Schweine ihre Eier geklaut haben. Daher versucht der User diese zurück zu erobern und schießt die bunten Tierchen auf dem Smartphone oder auf dem Computer über den Bildschirm, um die Verstecke der Schweine zu zerstören.

Angry Birds Logo

Etwa 200 Millionen Menschen spielen im Monat mit den wütenden Vögeln.

Seit 2003 entwickelt diese finnische Firma Computerspiele, doch mit Angry Birds gelang ihr 2009 der Durchbruch. Mittlerweile hat das Game so viele Spieler monatlich wie Twitter aktive Nutzer hat. Etwa 200 Millionen Menschen spielen im Monat mit den wütenden Vögeln. Ein Spiel mit Suchtpotential. Angry Birds hat sich als Marke etabliert, die unglaublich schnell gewachsen ist und weltweit einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt hat. Die Produktwelt ist um viele neue Angry Birds-Plüschtiere, Kaffeetassen und T-Shirts reicher. Sogar ein Angry Bird Soda-Getränk gibt es mittlerweile. Diverse Merchandise-Artikel sind im Handel erhältlich. In Finnland wurde zudem ein Freizeitpark gebaut, um die Fans rundum in die Welt der bunten Vögel eintauchen zu lassen. Doch wie kann es sein, dass die Marke so schnell gewachsen ist, so erfolgreich wurde und sich gegen so viele andere Spiele am Markt durchsetzen konnte? Weiterlesen