Die Bio-Gurken (-Problematik) in der Unternehmenskommunikation

Öko(un)logisch – warum es Unternehmen gibt, die lieber auf eine EU-Zertifizierung verzichten

Die Welt des Essens und Trinkens ist stetig in Bewegung. Zum einen werden Leckereien in Form von #Foodporn durch Social Media und Co. in Szene gesetzt, zum anderen wollen die Menschen wieder zurück zum Ursprung. Bio-Produkte, saisonales Obst und Gemüse, Essen aus der Region – die Verbraucher, allen voran die urbanen Trendsetter, wollen wieder zurück zu Produkten aus der Heimat und das nach Möglichkeit organic – also in Bio-Qualität.

Plastik satt: Bio-Gurken bei Rewe und anderen müssen EU-Richtlinien entsprechen

Plastik satt: Bio-Gurken bei Rewe und anderen müssen EU-Richtlinien entsprechen.

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#Appgefahren: Instagram – Stories in Serie statt Kampagnen-Blockbuster

Storytelling über Bilder

„Bilder sagen mehr als tausend Worte“, dieses Zitat stammt angeblich von Paul Julius Freiherr von Reuter, dem Gründer der heute in London ansässigen Nachrichtenagentur Reuters. Auch jetzt, mehr als hundert Jahre nach dem Tod des Unternehmers findet das Sprichwort häufig Gebrauch. Instagram, der wohl bekannteste Online-Dienst zum Teilen von Fotos, macht sich die Metapher, dass Bilder gegenüber ausschließlichem Text einen Mehrwert haben, zu Nutzen. Selbstverständlich steht nicht nur Instagram unter diesem Motto, doch versteht es das Kalifornische Unternehmen durch Fotos und Videos im Zusammenspiel mit Bildbeschreibungen wie kaum ein anderer Online-Service privaten Nutzern und Firmen eine Plattform zu bieten, die das Storytelling neu definiert.

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“Native Advertising” – die Suche der Werbeindustrie nach Glaubwürdigkeit und Relevanz bei Verbrauchern

Wenn Werber sich notgedrungen in der PR bedienen

annoying-ads“Werbung zielt auf den Bauch, Public Relations auf den Kopf”, dieses Zitat von Robert Deg stammt aus dem Jahr 2007 – seitdem hat sich viel verändert. Public Relations bedeutet schon lange nicht mehr, einfach nur in der Zeitung abgedruckt zu werden. Immer mehr spielt sich Kommunikation mittlerweile online ab, ob über Virale Kampagnen auf YouTube oder Inhalten auf Blogs, facebook und Co. Die Welt ist komplexer und undurchschaubarer geworden, auch für die PR. Geblieben ist nach wie vor der Inhalt, durch den die PR schon seit Jahren überzeugt – mal mehr, mal weniger. Doch unabhängig davon, wie gut PR ist, ist die Intention nach wie vor durch redaktionelle Arbeit wertvolle Inhalte anzubieten und Vertrauen durch Informationen zu erzeugen – das alles nach Möglichkeit zielgruppenorientiert. Verändert haben sich die technischen Möglichkeiten und die Plattformen auf denen durch den Inhalt informiert wird. Was gleichzeitig komplexer wird, bietet auch Chancen. Das haben sich nicht nur schlaue PRler gedacht, sondern auch die Werber – gezwungenermaßen! Weiterlesen