„Damn Daniel“ – „Damn, Daniel”! – unfassbar, aber viral

"Back at it again with the white Vans!"

Hätten wir nicht alle gerne die Geheimformel, nach der man die Viralität eines Video-Clips oder einer Social Media Kampagne bestimmen kann? Sicher haben es schon viele Unternehmen ohne viel Geld geschafft, durch lustige, kreative und überraschende Ideen ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Oder ist es vielmehr die Ungläubigkeit ob der Tatsache, dass es wirklich Menschen gibt, die ihre Blödeleien posten?

Fast könnte man meinen, es bestünde ein Zusammenhang zwischen der Banalität einer Idee und der Viralität eines Clips. Ein legendärer Ruf „Damn Daniel“ kann schon mal eine Meme-Sensation gebären (und das wahrscheinlich einfacher als ein Adorno-Zitat). Dann geht alles ganz schnell.

damn.daniel

Zu Gast bei Ellen DeGeneres (Quelle: https://twitter.com/Josholzz).


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frozenchook – Viraler Hype oder doch Kampagne?

Menschen posieren wie ein Tiefkühlhähnchen - was soll das eigentlich?

Aus den Klamotten raus, wie ein Tiefkühlhähnchen posieren und in möglichst origineller Umgebung fotografieren lassen – hört sich nach einer Guerilla-Kampagne eines Tiefkühlunternehmens an, um auf die Reinheit ihrer Produkte aufmerksam zu machen oder doch PETA, die Tierschützer, die Massentierhaltung anprangern. Es könnte sich dabei auch um eine Installation des US-amerikanischen Fotografen Spencer Tunick handeln, dessen nackte Models meist in urbanen Zusammenhängen posieren.

Screenshot: https://www.facebook.com/Frothpit

#frozenchook

Die Initiatoren selbst behaupten, es sei schlicht eine Schnapsidee gewesen.

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Digital Natives: Digitale Teilhabe = soziale Teilhabe

Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt

Wenn Kinder mit noch nicht einmal einem Jahr ein Iphone entriegeln können und sich mit 5 Jahren durch ein Tablet manövrieren, als hätten sie nie etwas anderes getan, wundert es kaum, wenn sie bereits mit 10 Jahren Mitglied sozialer Netzwerke sind.

Die Digital Natives kommen?  Der Lebensraum, indem Kinder und Jugendliche heute sozialisiert werden, ist virtuell und digital. (Bildquelle: Helene Souza / http://www.pixelio.de)

Wenn Kinder mit noch nicht einmal einem Jahr ein Iphone entriegeln können und sich mit fünf Jahren durch ein Tablet manövrieren, als hätten sie nie etwas anderes getan, wundert es kaum, wenn sie bereits mit zehn Jahren Mitglied sozialer Netzwerke sind. Facebook, WhatsApp, Twitter – Bei den meisten Kindern und Jugendlichen gibt es praktisch keine Trennung zwischen online und offline mehr. Laut der Bitkom-Studie vom Januar 2015, für die 962 Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren befragt wurden, beginnt die Nutzung sozialer Netzwerke bereits im Alter von 10 bis 11 Jahren. Im Ranking der beliebtesten sozialen Netzwerke bei den 10 bis 18 Jährigen liegt WhatsApp mit 72 % vor Facebook (56 %), Skype (46 %) und Google+ (19%). Und das, obwohl Jugendliche eigentlich mindestens 13 Jahre alt sein müssen, um ein Profil bei Facebook erstellen zu können.

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On Demand vs. Lineares Fernsehen

TV – Wo geht die Reise hin?

„TV ist besser denn je und behauptet seine Stellung“…aha, dachte ich, seit wann das denn?

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie RE[DEFINDED] des TV-Konzerns Viacom International Media Works Networks Germany, Switzerland & Austria, die Anfang Juni veröffentlicht wurde . Demnach sind 63 Prozent der 6-bis 34-Jährigen von den insgesamt 10.500 Befragten aus 14 Ländern dieser Auffassung.

Quelle: https://vimeo.com/vimninsights

Quelle: https://vimeo.com/vimninsights

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Bewegende Filme in bewegten Zeiten

Oder: Über den Einsatz von Bewegtbild in der Kommunikation

Während man bis vor einigen Jahren seine Kunden mit hübschen Werbefilmen und schönen Bildern begeistern konnte, müssen Clips heute bewegen, die Sinne ansprechen und den Konsumenten am besten gleichermaßen zum Lachen und zum Weinen bringen.

Der Einsatz von bewegten Bildern ist längst ein fester Bestandteil sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Kontext geworden. Soziale Netzwerke wie Facebook, Youtube und Vimeo haben die Nutzung von Videoclips grundlegend verändert. Hinzu kommen technische Möglichkeiten der Digitalisierung, die neue Erzählformen entstehen lassen. Denn nicht nur die Grenzen zwischen TV und Internet schwinden, sondern beide Medien nähern sich immer stärker an.

Entsprechend besteht eine unserer Hauptaufgaben in der Kommunikation darin, komplexe Themen zielgruppengerecht und verständlich näherzubringen. Über die Macht der Bilder… hin zu einer aussagekräftigen Botschaft und wirkungsvollen Kommunikation. Das jedoch funktioniert nur noch mit einer Geschichte, die sitzt. Weiterlesen