Zurück zu den Wurzeln?

Was die Anpassung des Facebook-Newsfeeds für Agenturen und Unternehmen bedeutet

Groß war der Aufschrei in manch einer Agentur, als Marc Zuckerberg vor einem Monat verkündet hat, dass sein Netzwerk zurück zu den Wurzeln gehen möchte: Weg von einem stark nachrichten- und werbungslastigen Kommunikations-Tool zum „Real life“ Social-Network mit: Familien, Freunden und Co. Weiterlesen

Facebook ändert den Newsfeed – was das für Unternehmen bedeutet

Die Ankündigung von Facebook-Gründer Zuckerberg sorgt für Unruhe

Der Aufschrei ist groß und die Unsicherheit ist es auch. Nachdem Facebook in der vergangenen Woche angekündigt hat, den Newsfeed-Algorithmus deutlich zu verändern, ist auch die Unruhe in Agenturen und Kommunikationsabteilungen von Unternehmen groß. Wieviel Sichtbarkeit und Reichweite wird Content von Unternehmen noch bekommen, nachdem das soziale Netzwerk in Zukunft mehr Inhalte von Freunden und Familie ausspielen will und dafür weniger Content von Unternehmen, Marken und Medien?

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Ho Ho Ho – die besondere Magie von Weihnachtswerbung – Teil 1

Die schönste Zeit des Jahres für Marketing und PR

Weihnachten bringt nicht nur Kinderaugen zum Leuchten, sondern auch die Augen sämtlicher Marketing- und PR-Experten. Zum Fest der Liebe wird gerne und viel geshoppt und somit ist Weihnachten ohne Frage die wichtigste Zeit des Jahres für Einzel- und Onlinehändler. Kein Wunder, dass sich Weihnachtsmarketing als Königsdisziplin der Branche etabliert hat. Das Wettrennen um den besten Weihnachtswerbespot wird jedes Jahr aufs Neue ausgetragen und von den Konsumenten freudig erwartet. Die durch Social Media ausgelöste Viralität verstärkt den Effekt guter Weihnachtskampagnen so stark, dass sie in der Adventszeit zu den sozialen Netzwerken gehören wie der Adventskranz zum weihnachtlichen Wohnzimmer. Weiterlesen

ARD/ZDF Onlinestudie 2017 – Deutsche nutzen WhatsApp wesentlich mehr als Facebook

Medienkonsum und Individual-Kommunikation dominieren laut Studie Internet-Nutzung der Deutschen.

ARD und ZDF haben die aktuellen Ergebnisse ihrer jährlichen Onlinestudie veröffentlicht. Wie zu erwarten, ist die Internetnutzung in Deutschland weiter gestiegen – und dies in allen Altersklassen. Besonders die Gruppe der 14-29-Jährigen verbringt einen Großteil des Tages online, nämlich über viereinhalb Stunden. Aber auch in den älteren Altersklassen steigt Nutzung an. Selbst die 50-69-Jährigen sind über eineinhalb Stunden ihres Tages im Internet unterwegs.

Quelle: ARD/ZDF Onlinestudie

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Live is life – nananana: Wie Agenturen mit Live-Content arbeiten können

(und warum sie sollten)

Seit dem letzten Jahr gehen sie durch die Decke und sind aus dem Content-Mix nicht mehr wegzudenken: Live Videos. Mit der Einführung von Facebook Live im Frühjahr 2016 sind Direktübertragungen auch im Mainstream angekommen und werden bei Influencern und Brands, aber auch bei Privatpersonen, immer beliebter. Wenn man sich die Zahlen zu Facebook Live betrachtet, weiß man auch wieso: Facebook Live Videos erhalten im Durchschnitt zehn Mal mehr Interaktion und werden drei Mal länger abgespielt als reguläre Videos. Interessante Zahlen für alle, die auf den sozialen Netzwerken ihre Inhalte verbreiten. Weiterlesen

Selbstgemacht – ein soziales Schutzschild

Mit Bezahlung und Professionalität kommt die Kritik

Selbstgemacht! Vorige Woche wollte ich etwas loswerden und habe es über die facebook-Gruppe Free your Stuff Frankfurt verschenkt. Die Beschenkte hat sich bedankt – leider mit einem Riesenglas selbstgemachter Marmelade: Apfel-Zucchini. Shit. Selbstgekauftes kann man ablehnen, Selbstgemachtes nicht. Es hat diesen Heiligenschein von liebevoll.

Ist es dann auch noch toll selbstgemacht – wie vom Profi –, vielleicht sogar experimentell kreativ, dann gilt das als eins der kleinen Weltwunder. Supertalent-Stoff.

Bei Selbstgemachtem verzeihen wir auch Macken. Grammatikfehler oder Dellen im Dekor – alles kein Problem.Die Assoziations-Spirale ist seit Jahren eine Runde weitergedreht: Professionelles gibt sich den Anschein des Dilettantischen, baut mit Absicht kleine Fehler ein um den Charme des Selbstgemachten abzustauben. Denn das gibt einem so ein heimeliges Gefühl von persönlicher Beziehung und Geschichte. Weiterlesen

No Name-Suppen und Einhornduschgel: Der Aufstieg der Eigenmarken

Wie sich Handelsmarken einen Platz an der Sonne verdienen

Handelsmarken versprechen gute Margen für die Anbieter. Vor allem Lebensmittelhändler und Drogeriemärkte nutzen sie, da sie oft günstiger als Markenartikel angeboten werden können, die Kundenbindung fördern und die Sortimentsvielfalt erhöhen. Aber auch Onlinehändler, Shoppingplattformen, Baumärkte oder Elektronikketten sind auf den Trend aufgesprungen und bieten mittlerweile Eigenmarken an. Ziel ist es nicht mehr, einfach nur preiswerte Produkte anzubieten. Es geht vielmehr darum, mit eigenen Marken das Angebot aktiv und abwechslungsreich zu gestalten, um die Wünsche der Zielgruppe zu erfüllen. In Deutschland lag der Anteil der Eigenmarken im Einzelhandel im vergangenen Jahr bei fast 40 Prozent. Weiterlesen

Kreativ werden mit der Killer-Idee

So funktioniert laut Professorin Trish Gorman das Zusammenarbeiten in Gruppen am besten

Brainstormen – eine der wohl bekanntesten Kreativtechniken. Doch was bringt sie wirklich? Eine Flut an Ideen, die alle Teilnehmer erschlägt und deshalb kaum produktiv und effektiv sein kann, meint zumindest Dr. Trish Gorman. Weiterlesen

Warum ein CEO in Social Media kommunizieren sollte: Teil 1

Botschafter, eigene Marke und direkter Ansprechpartner: Social Media sollte in Unternehmen zur Chefsache werden

CEOs, die in Social Media kommunizieren sind in Deutschland, im Gegensatz zu den USA, immer noch eine Seltenheit. Doch es werden immer mehr Führungskräfte, die Social Media zur Chefsache machen und mit einem eigenen Profil auf Twitter, Facebook und Co. präsent sind – und damit im Unternehmen vorleben, welche Stellenwert digitale Kommunikation mittlerweile haben muss. Dies könnte man natürlich auch ohne ein eigenes Profil tun. Warum also kann eine eigene Präsenz von Vorteil sein?

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Splitter im Auge?

Was rückt ein verrücktes Weltbild zurecht?

Wie Kay aus „Die Schneekönigin“: Wir halten vieles für schlecht, was tatsächlich gut ist und übertreiben bei Problemen. Gebannt von negativen Sensationen, vergessen wie die Normalität, treffen mit realitätsfremden Ängsten seltsame Entscheidungen – im Alltag und bei Wahlen. Brauchen wir, was sich per se ausschließt: Normalität in den Medien? Mehr Statistiken, mehr Alltagsberichte statt Sensationsmeldungen? Stinklangweilig? Eher faszinierend: „Die Welt in Zahlen“ von brand eins spielt seit Jahren mit der Kluft zwischen Erwartung und Realität. Der Leser ist erstaunt und top unterhalten. Und auf YouTube wirft sogar „Morgenroutine“ 145.000 Treffer aus – im Social Web feiert sich die Normalität ganz gut selbst. Weiterlesen