28. Juli 2015 Stefan Watzinger

5 Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Pre-Roll-Ads auf Youtube

...erläutert an einer Video-Ad zum Film Madagascar 3

pre-roll-ads auf youtubePre-Roll-Ads auf YouTube nerven. Meistens jedenfalls. Sei es, weil sie aufgrund von Reichweitenmaximierung und den dadurch resultierenden Streuverlusten gar nicht zu meinen Produkt- und Markenvorlieben passen – oder weil sie schlichtweg nicht gezielt auf die Bedürfnisse des Distributionskanals YouTube zugeschnitten sind. Vielmehr ist ein Großteil der Werbe-Clips auf YouTube nichts anderes als adaptiertes, zusammengeschnittenes oder im schlimmsten Fall gar unverändertes TV-Material. Entsprechend oft klicke ich auf den “Skip”-Button oder hoffe, dass ein Reload mich ohne Pre-Roll-Ad auf das Video kommen lässt, das ich eigentlich sehen wollte.

Doch was sind die tatsächlichen Erfolgsfaktoren für Pre-Roll-Ads? Wie schafft man es, dass der Zuschauer “bei der Stange” bleibt und im Idealfall noch meinen Call-to-Action-Button drückt? Ist Klicki-Bunti der Weg? Oder geht es auch anders? Wir haben 5 Erfolgsfaktoren gesammelt und präsentieren diese anhand einer Ad zu Madascar 3 als (humorvollen) Best-Practice-Case!

Hier zunächst mal die Pre-Roll-Ad (Direkter Link zur Ad auf YouTube):

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=WO_YWud1_CE

Was zunächst “irgendwie witzig” wirkt, berücksichtigt zunächst mal alle Kriterien eines potenziell erfolgreichen YouTube-Clips:

  • Schneller Schnitt (7 Schnitte binnen weniger Sekunden!)
  • Actionreiches, witziges Material (“Maybe you’ve heard of this! A lion, a zebra, a hippo and a giraffe walked into a casino…”)

Hinzu kommen weitere Faktoren, die aus einem lustigen YouTube-Clip eine coole Pre-Roll-Ad machen:

  • Direkte Ansprache des Zuschauers direkt zu Beginn (“Hey there, YouTuber!”) und 15 Sekunden später
  • “Logische” und witzige Einbindung des Call-to-Action-Buttons ab 0:26 Minuten
  • Direkte Aufforderung des Zuschauers mit einem klar definierten Anreiz “I’ll give you something to tweet about!”

Mit 90 Sekunden wirkt der Clip auf den ersten Blick ein wenig zu lang – erst recht wenn man berücksichtigt, dass der Advertiser ja ab 30 Sekunden zur Kasse gebeten wird. Aber: Bereits nach exakt 29 Sekunden ist die Story erzählt und der Call-to-Action-Button zu sehen. Alles, was danach kommt ist eine immer wiederkehrende Aufforderung des Zuschauers, doch jetzt mal gefälligst den Button auch zu klicken.

Das Gesamtpaket ist beim Madagascar-Clip nahezu perfekt umgesetzt. Kudos to DreamWorks!

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About the Author

Stefan Watzinger
Stefan Watzinger Stefan Watzinger studierte Biologie an der Universität Heidelberg und wagte nach seinem Diplom den Quereinstieg in die Bereiche Kommunikation und Marketing. Seit 2009 ist er als PR-Berater bei der impact Agentur für Kommunikation GmbH tätig. Als Senior-Berater leitet er dort die Bereiche Neugeschäft, Konzeption und Social Media.

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