ARD/ZDF Onlinestudie 2017 – Deutsche nutzen WhatsApp wesentlich mehr als Facebook

Medienkonsum und Individual-Kommunikation dominieren laut Studie Internet-Nutzung der Deutschen.

ARD und ZDF haben die aktuellen Ergebnisse ihrer jährlichen Onlinestudie veröffentlicht. Wie zu erwarten, ist die Internetnutzung in Deutschland weiter gestiegen – und dies in allen Altersklassen. Besonders die Gruppe der 14-29-Jährigen verbringt einen Großteil des Tages online, nämlich über viereinhalb Stunden. Aber auch in den älteren Altersklassen steigt Nutzung an. Selbst die 50-69-Jährigen sind über eineinhalb Stunden ihres Tages im Internet unterwegs.

Quelle: ARD/ZDF Onlinestudie

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Facebook is watching you!

Beobachtet mich bald meine eigene Handy-Kamera?

Ich schaue in mein Handy und mein Handy schaut zurück. Ich lache, ich weine, ich staune – und plötzlich staune ich nicht schlecht. Denn mein Smartphone merkt es. Merkt meine Laune, meine Emotionen, meine Gefühle. Was klingt, wie in einem schlechten Film, könnte schon bald Realität werden. Ein US-amerikanisches Marktforschungs-Unternehmen hat jetzt eine erschreckende Entdeckung gemacht: Facebook hat 2014 ein Patent angemeldet für ein System, das die Gesichtsausdrücke der Nutzer erkennen kann, während sie im sozialen Netzwerk unterwegs sind. Per Kamera soll also der Gemütszustand der User analysiert werden. Klingt irgendwie nach Emotionen-Klau …?! Weiterlesen

Warum ein CEO in Social Media kommunizieren sollte: Teil 1

Botschafter, eigene Marke und direkter Ansprechpartner: Social Media sollte in Unternehmen zur Chefsache werden

CEOs, die in Social Media kommunizieren sind in Deutschland, im Gegensatz zu den USA, immer noch eine Seltenheit. Doch es werden immer mehr Führungskräfte, die Social Media zur Chefsache machen und mit einem eigenen Profil auf Twitter, Facebook und Co. präsent sind – und damit im Unternehmen vorleben, welche Stellenwert digitale Kommunikation mittlerweile haben muss. Dies könnte man natürlich auch ohne ein eigenes Profil tun. Warum also kann eine eigene Präsenz von Vorteil sein?

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Heute im Angebot: 25 Deutsche für 4,98 Euro

Nicht nur Dschungelkandidaten betreiben gerne Fan-Shopping auf eBay

Facebook-Fan, der. (siehe auch: Facebook, Social Media) Weiterentwicklung des gemeinen Facebook-Nutzers, der sein Gefallen an einer bestimmten Person, Marke, einem Produkt o.Ä. über den Klick auf die Schaltfläche „Like“ zum Ausdruck bringt. Die digitale Lebenserwartung des Facebook-Fans ergibt sich individuell aus seinem persönlichen Nutzungsverhalten und den Pull- und Push-Faktoren der jeweiligen Facebook-Page. Der Facebook-Fan im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium zeichnet sich aus durch eine starke Affinität zum Liken, Kommentieren und Teilen der Seitenbeiträge. Er bringt sich konstruktiv in Diskussionen ein, kauft die beworbenen Produkte, empfiehlt diese sowie die Page weiter, nimmt an den Mitmach-Aktionen teil und wird so zum Markenbotschafter.

Nicht zu verwechseln mit: gekaufter Facebook-Fan, der (siehe auch: „warum Likes einer Page sich über Nacht verzehnfachen“ und „das ist doch Betrug!!!11!). Käuflicher Internet-Nutzer oder Bot, dessen Like über diverse Aktionsportale wie eBay angeboten wird. Dort ist er oft mit den Hinweisen „Premium Quality“ und „echte Likes“ versehen.

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Soziale Medien sind kein schlechter Ort (zumindest nicht immer)

Eine alleinerziehende Mutter wird bestohlen. Über soziale Medien entwickelt sich eine Hilfsaktion.

Wenn man viele Stunden täglich in den sozialen Medien verbringt, könnte man meinen, die Welt bestünde zu großen Teilen aus Arschlöchern. Es wird gepöbelt, gehetzt, beleidigt und gelogen, dass sich die Balken der Kommentarspalten auf Facebook biegen und der Twitter-Feed überquillt vor grenzwertigen Inhalten. Schön, wenn es auch mal wieder ein Gegenbeispiel gibt.

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Gläsern bei Facebook: Zeig mir deine Likes und ich sag dir, wer du bist

Ein Selbstexperiment im Dienste der Wissenschaft
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Facebook-Kampagne 2016

„Ich habe mal etwas gepostet, was ich nie, nie, nie hätte teilen sollen.“ Mit der aktuellen Kampagne will Facebook uns zeigen, wie gut wir unsere Daten schützen können – oder sich zumindest als Medium positionieren, das sich um unser Wohl sorgt und darum, dass wir Fremden zu viel von uns preisgeben. Keine monetarisierende Datenkrake also, sondern die besorgte Mutterfigur, die uns beteuert: Keine Sorge, wir kriegen das schon hin!
Doch wie viel Macht haben wir tatsächlich über unsere Daten – über die digitalen Fußspuren, die wir in Big Data hinterlassen? Können wir bewusst entscheiden, was Facebook über uns weiß und was nicht? Können wir etwas dagegen tun, absolut gläsern zu werden? Es folgt ein Selbstexperiment mit für mich überraschendem Ausgang!

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Titan Kahn löst Shitstorm aus

Oder: Spiele nicht mit den Erwartungen deiner Fans!

oliver-kahn-406393_960_720Oliver Kahn ist zurück! Aber anders als erwartet wird er weder eine Rolle beim FC Bayern München übernehmen noch zum Karlsruher SC zurückkehren. Was mit einem Countdown und Posts auf der Facebook-Seite des ehemaligen Torwart-Superstars begann endet in einem Shitstorm enttäuschter und erboster Fans. Und ganz ehrlich? Das war irgendwie gar nicht anders zu erwarten wenn man mit den Erwartungen und Wünschen von Fans spielt.

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First! Die Entwicklung des Internet

Die erste E-Mail, die erste Website, das erste Facebook-Profil: so wurde das Internet zu dem, was es heute ist [Infografik]

Erster! In sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder YouTube ist es fast schon zum Volkssport geworden, bei einem neuen Post schneller zu sein als der Rest und den ersten – meist wenig sinnvollen – Kommentar zu setzen. Darüber können einige Menschen, die das Internet geprägt haben, nur müde lächeln. Denn sie waren wirklich die Ersten!

In einer tollen Infografik wird einem bildhaft bewusst, wie sich das entwickelt hat, was für uns heutzutage Normalität bedeutet.

Immer online, immer mobil. Angefangen hat alles mit einer E-Mail.

Immer online, immer mobil. Angefangen hat alles mit einer E-Mail.

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#Fail Episode 4: Geiz ist geil im Hause Holsten

Oder: Come on, Holsten - das könnt ihr besser!

bild-gegen-bierIn unserer Serie #Fail zeigen wir in unregelmäßigen Abständen kleinere und größere Missgeschicke aus dem Social Web. Heute erwischt es die Holsten-Brauerei mit einem wirklich „schönen“ Community Management Fauxpas.

Da bietet ein Fan ein Tauschgeschäft „Bild gegen Bier“ an – und Holsten wiegelt mit den Worten „netter Versuch“ ab. Nun ja, kann man so machen. Das Wording ist vielleicht ein wenig flapsig, aber wir kennen ja unsere Abgreifer-Pappenheimer, die jeden Tag stundenlang das Social Web auf der Suche nach Gratis-Produktproben abgrasen und vollspammen. Frei nach dem Motto „Könnte mir gefallen + schmecken!!!“ (Insider…)

Vier Monate später war man dann wohl auf der Suche nach „geilen Bildern“ und stieß dabei auf das bereits vor Monaten vom Fan Boris Damien Abdul Alhazred eingereichte Foto. Offenbar ohne zu lesen, dass es bereits einen Chatverlauf dazu gibt. Denn Holsten schlug nun vor, das Bild gegen Quellen-Nennung auf der Holsten-Seite zu veröffentlichen. Und natürlich lehnte der Fan ab – mit einem Verweis auf sein bereits vor Monaten vorgeschlagenes Tauschgeschäft. Anstatt jetzt mal ein Sixpack klarzumachen, lehnte Holsten erneut ab – mit dem ziemlich arrogant wirkenden Hinweis „wir haben genug andere“. Autsch.

Bereits bei der 1. Reaktion könnte man schon sagen „nun ja, ein wenig knausrig“ – aber die 2. Aktion des Community-Managements der Firma Holsten ist dann mal wirklich ein Schuss in den Ofen und schlägt bereits jetzt – nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung des Chats durch den User – hohe Wellen.

Die Quizfrage ist ja: Gibt es im Hause Holsten einen Biernotstand, von dem wir nichts wissen? Oder eine Social Media Guideline, die besagt „Es wird kein Sixpack Bier an Fans verschenkt. Unter gar keinen Umständen!“? Man weiß es nicht – aber das Verhalten des Holsten Community-Managements hat sich einen Eintrag in unserer #Fail-Reihe redlich verdient.

Der gesamte Dialog liest sich so:

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