Outside the Bubble

Wen Kollege Roboter ersetzt, der flieht in die Vergangenheit

cubebot_vor_trumpEine Sehnsucht nach Vorgestern macht Politik – trotzig und aggressiv. Sie befällt die, die in der digitalisierten Lebenswelt keinen Platz für sich sehen und richtet sich in den USA gerade auf einen hemdsärmeligen Mann, der „hard-working Americans“ anspricht. Harte Arbeit – dabei denken wir zwar auch an Berufe wie Krankenpfleger, vor allem aber an viele, die es dank Automatisierung kaum noch gibt. Roboter schweißen, kleben und montieren in der Autoindustrie; Menschen braucht sie kaum noch und auch „Fleißarbeit“ ist – begleitet von „stupide“ – zum Schimpfwort geworden. Das können Maschinen. Jeder zweite Arbeitsplatz soll in den nächsten zwanzig Jahren automatisiert werden können. Seit Ende Oktober spuckt der Job-Futuromat der ARD-Themenreihe „Zukunft der Arbeit“ aus, wie viel Prozent eines Jobs schon jetzt ein Roboter machen könnte: Der des Bürokaufmanns liegt hier bei 67 Prozent, PR ist mit 17 bis 20 Prozent angegeben. Aktuell könnte jeder dritte Beruf zu 50 bis 100 Prozent von Maschinen ausgeführt werden – und nicht nur alte. Wer sich durch Automatisierung in seinem Wert herabgesetzt sieht, den packt leicht die Sehnsucht nach dem Vorgestrigen, vielleicht auch danach, durch Geburt zu den Wertvollen zu zählen und nach einer Wirtschaft und Politikern, die sie verstehen. Weiterlesen

Digital Natives: Digitale Teilhabe = soziale Teilhabe

Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt

Wenn Kinder mit noch nicht einmal einem Jahr ein Iphone entriegeln können und sich mit 5 Jahren durch ein Tablet manövrieren, als hätten sie nie etwas anderes getan, wundert es kaum, wenn sie bereits mit 10 Jahren Mitglied sozialer Netzwerke sind.

Die Digital Natives kommen?  Der Lebensraum, indem Kinder und Jugendliche heute sozialisiert werden, ist virtuell und digital. (Bildquelle: Helene Souza / http://www.pixelio.de)

Wenn Kinder mit noch nicht einmal einem Jahr ein Iphone entriegeln können und sich mit fünf Jahren durch ein Tablet manövrieren, als hätten sie nie etwas anderes getan, wundert es kaum, wenn sie bereits mit zehn Jahren Mitglied sozialer Netzwerke sind. Facebook, WhatsApp, Twitter – Bei den meisten Kindern und Jugendlichen gibt es praktisch keine Trennung zwischen online und offline mehr. Laut der Bitkom-Studie vom Januar 2015, für die 962 Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren befragt wurden, beginnt die Nutzung sozialer Netzwerke bereits im Alter von 10 bis 11 Jahren. Im Ranking der beliebtesten sozialen Netzwerke bei den 10 bis 18 Jährigen liegt WhatsApp mit 72 % vor Facebook (56 %), Skype (46 %) und Google+ (19%). Und das, obwohl Jugendliche eigentlich mindestens 13 Jahre alt sein müssen, um ein Profil bei Facebook erstellen zu können.

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Die Zukunft der HR-Kommunikation: Public Relations = Human Relations?

Blogparade #ZukunftHR

Das Fachmedium Human Resources Manager hat am 11. Mai zur Blogparade zum Thema #ZukunftHR aufgerufen. Der dazugehörige Artikel steht unter der förmlich rufenden rhetorischen Frage „Was hat HR mit der verdammten digitalen Transformation zu tun, verdammt noch mal?!“ – Blogger-Meinungen zum Digitalisierungsprozess im Personalmanagement sind gefragt.

Jetzt fragen sich unsere Leser zu Recht: „Schön? Was verdammt noch mal hat diese Blogparade im impact Blog zu suchen?“ Die Antwort: Sehr viel, für einen unserer großen Kunden aus dem Bereich Personaldienstleistung haben wir in unserer täglichen Praxis immer mehr mit der Zukunft der Arbeitswelt und HR zu tun. Digitalisierung und Zukunftstrends stecken dabei in (fast) jedem Detail. Und HR und PR haben hier im Prozess der Digitalisierung besonders viele Schnittstellen und Gemeinsamkeiten bezüglich der Herausforderungen.

Im Digitalisierungsprozess bieten besonders die Kommunikationskanäle Chancen und Herausforderungen. Kommunikation Bild von Sebastien Wiertz via flickr (CC BY SA-2.0)

Im Digitalisierungsprozess bieten besonders die Kommunikationskanäle Chancen und Herausforderungen für HR und PR. (Bild von
Sebastien Wiertz via flickr (CC BY SA-2.0))

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