Generation Y – Leistung ohne Leidenschaft?

Oder: Welche Herausforderungen die "Millennials" an die HR-Verantwortlichen haben

newsimg1228Nachwachsende Generationen durchleben einen Anpassungsprozess an die Erfordernisse des Arbeitsmarktes – das ist keine neue Erkenntnis. Egal ob ‚Babyboomer‘ oder ‚Generation Golf‘, jede Altersklasse hat bislang ihre Rolle im Arbeitsleben gefunden. Mit der ‚Generation Y‘ wirken nun erstmals Veränderungen von unten auf Unternehmen ein.

Für viele Menschen in Deutschland ist das Arbeitsleben nach wie vor wichtigster Bestandteil des „Seins“, hinter dem das Private und die Familie zurückzustehen haben. Dank dieser Agenda hat es Deutschland zu einer Wirtschaftsmacht in der Welt gebracht. Die Kernpfeiler der Arbeitsethik sind dabei stets gleich geblieben: Identifikation, Leistungsbereitschaft und Ehrgeiz sind immer noch die zentralen Werte. Nun steht ein massiver Umbruch an, denn die Arbeitgeber sind mit Nachwuchskräften konfrontiert, die so gar nicht in das allgemeine Leistungsdenken passen.

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Content Marketing

Wer zu spät kommt, hat verloren

DONT-BOTHER-ME-WITH-BUZZ-WORDSMancher Begriff in der Kommunikationsbranche lässt sich selbst mit größter Mühe nur ganz schwer eindeutig definieren. So war es bei der Gesamtkommunikation, den 360° Kampagnen und so scheint es jetzt wieder bei den vielen Diskussionen und Auseinandersetzungen rund um das jetzt schon legendäre Content Marketing zu sein. Haben wir es mit einem kurzfristigen Buzzword oder mit einer ernsthaften Marktverschiebung zu tun? Weiterlesen

Pressearbeit ohne Presse?

Oder: Kann die Presse verloren gehen?

Die Hoffnung stirbt zuletzt, könnte man denken, wenn man den Blick auf die Veränderungen in Deutschlands Redaktionen wirft. Immer weniger Zeit, immer weniger Erfahrung, immer mehr Fließband, immer häufiger prekäre Arbeitsverhältnisse. Der traditionelle Journalismus scheint zum Auslaufmodell geworden zu sein. Und was passiert mit den ganzen Presseabteilungen im Lande, denen zunehmend die Klientel abhandenkommt?

Zeitungen

Bild via flickr von Nicholas Boos (CC BY-ND 2.0)

Nun, man könnte ins Marketing emigrieren und die verbleibenden Medienreste von dort betreuen. Oder man könnte das eigene Selbstverständnis verändern und sich auf den Dialog mit allen meinungsbildenden Personengruppen spezialisieren. Also eben nicht mehr nur Presse, sondern Blogger, Analysten, digitale Meinungsführer, Produkttester und Netzwerker. Alles aus einer Hand. Dies ist das Umfeld, in dem in Zukunft immer stärker die Musik spielen wird. Die Herausforderungen für Presseabteilungen – und auch für entsprechende Agenturen – liegen heute darin, die Instrumente zu erlernen, mit denen man in Zukunft in diesem Orchester erfolgreich mitspielen kann. Die Basis ist und bleibt daher ein umfassendes Verständnis der Relevanz der einzelnen Instrumente und ihrer Wirkung auf das öffentliche Bild von Unternehmen und Institutionen. Dieses Bild in einem zunehmend komplexeren Umfeld zu gestalten, ist die künftige Aufgabe und Chance von Presseabteilungen – eventuell sogar ohne die Anwesenheit von Presse.

Erschienen in pressesprecher 03/2014


 

Bildquelle: Zeitungen von Nicholas Boos via flickr (CC BY-ND 2.0)