Und sie recherchieren doch!

Internet für Journalisten Hauptrecherchequelle – PR muss aufrüsten
Beliebtestes soziales Medium bei Journalisten für die Recherche ist wikipedia. Fotomontage: impact

Beliebtestes soziales Medium bei Journalisten für die Recherche ist wikipedia. Fotomontage: impact

Redaktionen werden personell immer mehr ausgedünnt. Journalisten müssen deshalb als Multitasker viele Dinge gleichzeitig machen: recherchieren, texten, layouten. Moment, recherchieren? Lange Zeit hieß es doch, dafür haben Redakteure keine Zeit mehr. Nicht erst die Panama-Papers haben es wieder bestätigt. Natürlich recherchieren Journalisten und zwar hauptsächlich im Netz, wie eine aktuelle Umfrage wieder bestätigt. Besonders wikipepedia ist als Recherchequelle beliebt. Höchste Zeit also, dass die PR ihren Werkzeugkasten im Digitalen weiter ausbaut – aber nicht nur.

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Nah, näher, am nächsten – Lokale Webseiten liegen voll im Trend

Regionale News-Plattformen bieten Potential für die PR
Dorf

86 Prozent der Leser wollen Berichte aus ihrem Ort und ihrer Umgebung (Bildquelle: Achim Lammerts via flickr (CC BY SA-2.0)).

Themen, die die Welt bewegen. Täglich sind Zeitungen, Magazine und das World Wide Web voll damit. Keine Frage, die Artikel werden auch gelesen. Aber in erster Linie interessieren sich Mediennutzer dafür, was in ihrem Ort und ihrer Umgebung passiert, wie eine Allensbach-Umfrage herausgefunden hat. Nicht nur die Zeitungshäuser rüsten deshalb ihre Lokalredaktionen auf und machen sie fit für den digitalen Lokaljournalismus. Auch immer mehr regionale Webseiten mit einem Newsservice schießen aus dem Boden, die aus PR-Sicht viele Chancen bieten. Weiterlesen

Paid Content – Kommunikation gegen die „Kostenloskultur“

Verlagshäuser müssen für Bezahlmodelle im Netz mehr PR in eigener Sache machen

Bezahlmodelle

Für die Printausgabe ist man noch bereit zu zahlen, für Artikel im Netz sieht das anders aus. Foto: Meimbresse

Immer mehr Zeitungsverlage verlangen Geld dafür, dass ihre Artikel im Internet gelesen werden können. Gut so. Qualitativ hochwertiger Journalismus soll und muss etwas kosten, um sich auch in Zukunft finanzieren zu können. Doch was tun, wenn die Mehrheit der User dazu (noch) nicht bereit ist? Die Medienhäuser müssen in die Offensive gehen. Kommunikation nach außen und mit dem User ist gefragt. Denn es geht um die Zukunft des Journalismus.

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Wie Instant Articles das Storytelling verändern

Die Facebook Zeitung - kürzer, knackiger, komplexer

Zeitungsartikel komplett auf Facebook lesen – der neue Dienst Instant Articles des Social Media Anbieters macht’s möglich. Das ist sicherlich eine große Chance für Verlagshäuser neue Lesergruppen zu gewinnen, es birgt aber auch mächtige Herausforderungen. Denn schon damals, als die Berichterstattung mehr und mehr Richtung Online verlagert wurde, wurde schnell deutlich: Die Schreibe und Aufbereitung der Texte fürs Netz müssen eine andere sein als in Print. Das gilt jetzt noch mehr für Facebook. Die Gefahr unterzugehen ist nämlich groß – auch für die PR.

Artikel auf Facebook lesen

Die National Geographic bietet bereits Instant Articles an. Foto: Facebook

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Storytelling – Ein Bild sagt mehr als vier gesprochene Worte

Ein kreativer Heiratsantrag macht es vor: Wie sich Geschichten noch erzählen lassen
Ergebnis des Heiratsantrags auf Facebook

Foto des Heiratsantrags auf Facebook gepostet. Quelle: Screenshot/Facebook/Danny Reimann

Vier Gläser Nutella, die für Li Mel das Glück der Welt bedeuten. Ihr Freund hat die Botschaften-Aktion des Herstellers genutzt und damit seiner Freundin einen Heiratsantrag gemacht. Das Bild des süßen Heiratsantrags löste auf Facebook einen wahren Hype auf. Ein Foto, das eine ganze Geschichte erzählt. Eine Chance, die auch die PR noch stärker nutzen sollte.

Storytelling ist sowohl in der PR als auch im Journalismus in aller Munde. Eine ganze Geschichte lässt sich auch mit einem einzigen Bild ausdrücken und das mitunter mit ganz einfachen Mitteln. Ein Privatmann hat es vorgemacht. Im Kühlschrank hat er vier Nutella-Gläser drappiert. Auf jedem stand ein Wort. Zusammen ergaben die Wörter die Fragen aller Fragen: „Willst du mich heiraten?“ Das Fragezeichen lag im Kühlschrankfach darunter samt zweier Herzen und dem Verlobungsring natürlich. Weiterlesen

Die neuen Taktgeber: Strategie Online-to-Print ändert Rhythmus in den Redaktionen

Bei "Online to print" geben die digitalen Kanäle den Takt vor.

Digitale Kanäle geben den Takt vor.

Online-to-Print – dieses Konzept haben sich bereits einige große Zeitungen auf die Fahnen geschrieben. Jetzt gehen auch Lokalzeitungen diesen Weg. Themen geben die medialen Kanäle vor, Online ist nicht mehr nur die Verlängerung von Print. Der fortschreitende digitale Wandel in der Branche ist eine Herausforderung, aber auch eine große Chance für die PR – wenn man sich dem Rhythmus anpasst.

Journalisten denken vernetzter als früher. Im Fokus stehen längst nicht mehr nur die Artikel, die am nächsten Tag in der Zeitung erscheinen sollen. Da gibt es noch die eigene Website, Facebook, Twitter, Blogs und Co. – viele Möglichkeiten, um eine Geschichte zu präsentieren. Eben multimedial. Diese Kanäle werden schon seit geraumer Zeit von den Blattmachern genutzt. „Online first“ lautete in vielen Redaktionen die Devise. Einzelne Beiträge werden ins Netz gestellt, bevor sie am nächsten Tag in der Zeitung erscheinen. Das neue Prinzip Online-to-Print geht viel weiter. Waren die digitalen Kanäle bisher Mitläufer der Printausgaben, sind sie jetzt der Taktgeber. Sie bestimmen den Rhythmus. Weiterlesen

Mittendrin statt nur dabei: Was die PR vom Selfie-Trend lernen kann

Storytelling aus der Sicht der User
Selfies liegen voll im Trend. Foto: impact

Selfies liegen voll im Trend. Foto: impact

Schnell das Handy gezückt, eine Armlänge entfernt vors Gesicht gehalten, auf den Auslöser gedrückt und dann das Foto auf Facebook, Instagram & Co. gestellt. Spätestens seit der Oscar-Verleihung 2014 hat das Selfie einen Siegeszug in den sozialen Netzwerke angetreten. Auf kaum einem Portal kommt man an diesen Selbstporträts noch vorbei. Auch Unternehmen sind im Rahmen von Marketing-Kampagnen auf den Zug aufgesprungen. Ein nerviger Trend oder haben diese Selbstporträts Potenzial für die PR?

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Chance für ein ungleiches Paar – Die Beziehung zwischen PR und Journalismus im Wandel

Oder: Wir kommen in Frieden!
Bild von flazingo.com via flickr (CC BY-SA 2.0)

Bild von flazingo.com via flickr (CC BY-SA 2.0)

Als Hass-Liebe wird die Beziehung zwischen Journalismus und PR gerne bezeichnet. Eine Paartherapeutin hätte bei diesen Klienten ein ganzes Stück Arbeit zu leisten. Eine Arbeit, die womöglich nie von Erfolg gekrönt sein wird, denn die große Liebe wird es voraussichtlich nie werden.  Die braucht es auch gar nicht. Ein weniger verkrampftes Verhältnis, von dem beide Seiten profitieren, ist aber durchaus vorstellbar und die Chancen dafür stehen gut.

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