5 FRAGEN AN AGENTURSURFERIN LINA VOGT

"Man bekommt einfach mit, wie der Hase so läuft."

Warum machst du beim Agentursurfing mit?

Ich hatte schon länger geplant, die vorlesungsfreie Zeit im Sommer für ein Praktikum zu nutzen. Als ich dann bei einer Veranstaltung in Hamburg von Christiane Schulz (GPRA) vom Agentursurfing erfahren habe, stand für mich schnell fest, dass ich mich dafür bewerben werde. Das Konzept, gleich sechs Agenturen in 12 Wochen kennenzulernen, fand ich sehr spannend. Außerdem finde ich es super, dass das Agentursurfing genau auf die vorlesungsfreie Zeit abgestimmt ist. Weiterlesen

How To: Monotasking für Goldfische

Mythos Multitasking – und jetzt?

Seit Jahren schwirren Artikel durch Online- und Printmedien, die den Mythos Multitasking faktengestützt widerlegen. Es sei produktiver, sich auf einen Task zu konzentrieren, statt seine Aufmerksamkeit auf mehrere Themen zu zersplittern. Pomodoro-Methode und Co empfehlen: Timer setzen, mindestens 20 Minuten auf einen Task konzentrieren, Produktivität steigern, boom. Weiterlesen

„How It Is (wap bap …)“ lässt Bibis Beauty Palace wanken

Wie weit geht die kreative Freiheit von Influencern?

Heute um 14 Uhr stand eine Weltpremiere der besonderen Art an: der deutsche YouTube-Megastar Bianca Heinicke aka Bibisbeautypalace veröffentlichte seine erste eigene Single. An Vorbereitung ließ sie es nicht mangeln und postete Teaser-Videos und einen Instagram-Countdown, forderte ihre Fangemeinde zum Vorbestellen auf und platzte augenscheinlich nur so vor Stolz und Vorfreude. Weiterlesen

Metal-Riesen mit Monster-Reichweite

Metallica überraschen mit ausgefeilter Online-Strategie

Heute erscheint das von Fans heiß erwartete und kaum weniger heiß diskutierte neue Album „Hardwired … To Self-Destruct“ von Metallica. Das letzte Studioalbum liegt mittlerweile acht Jahre zurück, dementsprechend groß war und ist das Medieninteresse, das durch eine sportliche Pressetermin-Odyssee weiter hochgehalten wurde. Vorgestern überraschten Metallica zusätzlich mit dieser Ankündigung:

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musical.ly – Influencer-Maschine auf der Überholspur

Oder: Wenn Snapchat nicht mehr hip genug ist

Mein Tipp für alle, die sich einmal richtig alt fühlen wollen: Schaut mal bei musical.ly vorbei! Das selbsterklärte „video social network“ auf App-Basis hat im letzten Jahr die Smartphones einer ebenso jungen wie begeisterten Zielgruppe erobert. Mit musical.ly lassen sich kurze, mit Musik hinterlegte, Videos kreieren, die man dann über alle bekannten Netzwerke mit seinen Freunden teilen kann.

Das macht musical.ly zu etwas Besonderem: Statt Bildern und Text gibt es Bewegtbild und Musik. Der eigene Content lebt von der Musik, die man auswählt. Das hat zur Folge, dass man sich nicht nur durch die Videos selbst, sondern auch durch ähnliche Musikvorlieben mit seinen Lieblings-Accounts verbunden fühlt. Musical.ly ist gemeinsames Tanzen auf einem sozialen Netzwerk, eine Online-Party für Teenies, bei der Erwachsene draußen bleiben müssen.
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Mein Computer spricht jetzt mit mir – will ich das?

Online-Kommunikation ganz wörtlich genommen

Erzähl‘ das deinem Computer!

Der Mensch ist ein Kommunikationstier – und das ändert sich auch nicht, wenn er einem Computer statt einem ‚echten‘ Gesprächspartner gegenübersitzt.

Dieser Meinung sind auch die beiden Autoren Daniel Eckler und Shaun Roncken. Laut ihrem interaktiven Essay Conversational User Interfaces liegt die Zukunft der Software jenseits des schönen bunten Graphical User Interface (GUI), das die Welt der Computer auch für übersichtlich technikaffine Nutzer wie mich zugänglich gemacht hat. Das GUI hat die rein textbasierte Kommunikation mit Computern im Alltag abgelöst und Computernutzung breitentauglich gemacht. Allen Vorteilen zum Trotz: die von den beiden Autoren aufgezählten Nachteile des GUI kennen wir alle. Uneinheitlich gestaltete Textboxen, wirre Drop-Downs, nicht funktionierende Buttons und geschredderte Mobile-Seiten begegnen uns nur zu oft.

Deswegen schlagen die Herren Eckler und Roncken eine Alternative zum GUI vor: das Conversational User Interface oder CUI. Dieser nächste Schritt der Softwareentwicklung hat schon jetzt vor allem in Asien Anklang gefunden. Ein Beispiel ist die erfolgreiche App WeChat die nicht nur auf Kommunikation, sondern sogar auf Konversation basiert. Egal ob Suchanfrage, Terminvereinbarung oder Gespräch: alles wird entspannt in einer schriftlichen Unterhaltung mit der App abgewickelt. Aktuell werden die meisten CUI-Gespräche von ‚echten‘ Service-Mitarbeiter geführt, die nach und nach durch künstliche Intelligenzen ersetzt werden sollen.

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Wer wird Europameister der Herzen?

Wir suchen den Social Media Meister 2016

[Ein Beitrag von Joel Kunz und Katharina Stoll aus dem impact-Digital-Team.]

Heute stellen wir uns die Frage: Wer wird eigentlich Europameister? Aber keine Sorge, wir nutzen weder Krake Paul noch irgendwelche krassen Algorithmen – sondern verwenden Facebook für ein (nicht ganz ernst gemeintes) Orakel … Dabei prüfen wir relevante Kriterien vor Turnierbeginn und messen dann nochmals am Ende des Turniers nach. Wenn in Paris der sportliche Gewinner der Europameisterschaft geehrt wird, werden wir im Juli den Europameister der Facebook-Herzen verkünden.
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#KPInformation: Kennzahlen 101

Heute: Facebook.

Messbarer Erfolg ist etwas Schönes für Unternehmen und auch für uns: höhere Absatzzahlen, ein gesteigerter Umsatz, eine wachsende Belegschaft – aber wenn man über Social Media-Aktivitäten spricht, wird die Luft schnell dünner. Woran sieht man den Erfolg des Unternehmensauftritts auf Facebook, Twitter und Co? Worauf sollte man sich beim Monitoring konzentrieren? Das Stichwort: KPIs – oder Key Performance Indicators. Durch KPIs werden Social-Media-Profile vergleichbar und ihr könnt eure Maßnahmen präziser ausrichten.

Die Familie der sozialen Netzwerke wächst so schnell, dass es schwierig ist, ihren gesamten Stammbaum zu überblicken: Jedes Netzwerk funktioniert anders und braucht angepassten Content. Dementsprechend gibt es auch kein Geheimrezept für DEN perfekten Social-Media-Auftritt, aber mit unserer Serie #KPInformation geben wir euch einen Überblick über die wichtigsten KPIs mit deren Hilfe ihr eure Seiten im Auge behalten könnt, ohne in Zahlen und mehr oder weniger englischen Begriffen zu ertrinken.
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Google, König der Online-Kommunikation?

Wie sich Google mit YouTube Red ins Aus kommuniziert

Onlinekommunikation ganz ohne Google, Gmail, Google Maps und Co? Heute kaum mehr vorstellbar*. „Googlen“ und „YouTuber“ sind längst Teil unserer Alltagssprache. Da passt es nur zu gut, dass die frisch umstrukturierte Google-Muttergesellschaft den Namen ‚Alphabet‘ verpasst bekommen hat. Allerdings scheint der Internet-Riese noch ein paar Schwierigkeiten zu haben, wenn es um die eigene Kommunikation geht. Ein besonders schönes Beispiel dafür ist „YouTube Red“, das neue Versuchskaninchen der Google-Tochter YouTube, das 2016 auch in Deutschland an den Start gehen soll – und dessen namentliche Ähnlichkeit zu einem Videoportal der rot leuchtenden Art online schon jetzt für viele Frotzeleien gesorgt hat.

In den USA läuft die ‚Premiumvariante‘ von YouTube seit Ende Oktober 2015. Für 10 Dollar im Monat können in den USA ansässige Zuschauer Mitglied werden und sich so die lästigen Pre-Roll-Ads vor dem Schauen von Videos sparen. Zusätzlich wird es exklusiven Content nur für Mitglieder geben. Dafür wurde unter anderem Mega-YouTuber PewDiePie verpflichtet, der mit seiner eigens für YouTube Red-Mitglieder produzierten Reality-Show „Scare PewDiePie“ 2016 wohl einige seiner über 41 Millionen (!) Abonnenten zu YouTube Red locken wird. Eine Downloadfunktion und eine Mitgliedschaft bei Google Play Music gibt es obendrauf.

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