1. Dezember 2016 Anna-Maria Lennertz

5 Tipps zur Optimierung der Agentur-Kunde-Beziehung

Ein Gastbeitrag
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Das Verhältnis zwischen Unternehmen und Agentur ist in zu vielen Fällen dadurch geprägt, dass sie in einem recht großen Abstand zueinander agieren, sozusagen in Parallelwelten leben und arbeiten. Die Geschäftsbeziehung zwischen Agenturen und Kunden spielt aber eine entscheidende Rolle. Die Performance einer Agentur-Kunde-Beziehung richtet sich nach dem Grad an Vertrauen, das zwischen den Geschäftspartnern besteht. Doch was macht diese ideale Geschäftsbeziehung aus?

1. Kommunikation schafft Vertrauen

Eine Agentur muss dem Kunden vermitteln können, ihm jederzeit als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen. Um Kommunikation zwischen Team und Dienstleister effizient und gleichzeitig vertrauensfördernd zu gestalten, bedarf es eines regelmäßigen telefonischen und hin und wieder persönlichen Kontakts. Die tägliche Zusammenarbeit sollte nicht nur durch E-Mails gesteuert werden, denn das führt für beide Seiten zur Entfremdung.

2. Beziehungsmanagement

Beauftragt ein Unternehmen eine Agentur, sollte dies idealerweise als Team-Erweiterung verstanden werden – Agenturteams und Interne wachsen also im besten Fall zu einem Team zusammen. Dadurch spielen sich Prozesse ein, Zusammenarbeit erlebt flow, die Produktivität steigt.

3. Gemeinsame Ideenentwicklung

Wer versteht, wie das Gegenüber denkt, kann dessen Denkweise nutzen. Das gelingt aber nicht, wenn der eine nur für den anderen denkt. Wichtig ist, miteinander zu denken – vor allem zwischen Agentur und Unternehmen. Durch eine intensive Beschäftigung mit dem Kunden gelingt es der Agentur, die richtigen Themen zu finden und beim Kunden zu platzieren. Dabei sollte eine Agentur die direkte Anbindung des Unternehmens an den Vertrieb nutzen, da hier Wissen darüber vorhanden ist, was vom Verbraucher letztlich nachgefragt wird.

4. Ziele formulieren

Wenn zwei Partner nicht dasselbe Verständnis einer Aufgabenstellung haben, erzeugt dies automatisch Differenzen bei der Bewertung der darauffolgenden Arbeit. Die Bedeutung der gemeinsamen Aufgabe sorgt für ein häufig besonders enges und langlebiges Verhältnis zwischen Unternehmen und deren Agenturen. Um diese Aufgabe richtig zu verstehen, sollten für jedes Projekt klare und eindeutige Ziele formuliert werden.

5. Wertschätzung

Es geht darum, die Wertschätzung der Agenturarbeit zu erhöhen, aber auch darum, den Kunden stärker in die Produktionszyklen einzubinden. Oftmals sind dem Kunden die Prozesse der Agentur gar nicht bewusst. Hier sollten Agenturen den Kunden abholen und Verständnis schaffen. Letztlich geht es auch darum Erfolge gemeinsam zu feiern und über die ein oder andere Entscheidung lachen zu können – als Team.

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Anna-Maria Lennertz

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Anna-Maria Lennertz
Anna-Maria Lennertz Anna-Maria Lennertz studierte PR und Kommunikationsmanagement an der Hochschule Mittweida. Nach zweijähriger Tätigkeit in einer Kölner PR Agentur mit den Schwerpunkten Food und Automotive ist sie auf Unternehmensseite gewechselt und seit 2016 als Junior PR Manager bei bofrost* tätig.

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