Affenselfie – Ein kurioser Urheberrechtsstreit geht in die zweite Runde

Die Frage: Kann ein Affe Urheber eines Fotos sein?

affe-macht-ein-selfie-150x150Bereits vor einem Jahr haben wir in unserem Blogbeitrag #SELFIE – Ein Affe, eine Kamera und das Urheberrecht einen besonders kuriosen Urheberrechtsfall beleuchtet. Bereits 2011 war der Wildlife Photographer David Slater im indonesischen Dschungel unterwegs. Ein neugieriger Schopfaffe schnappte sich die Kamera des Fotografen, drückte auf den Ausleser und machte eine Reihe von coolen Selfies.

Aus dieser coolen Story ist inzwischen ein juristisches Tauziehen entstanden, bei dem es unter anderem um die Frage geht, ob ein Affe Urheber eines Bildes sein kann – oder eben nicht.

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Flüchtlings-Kampagne wird zum Virus

„Arschloch-Virus“ greift mit dem Ärzte-Song „Schrei nach Liebe“ nicht nur im Netz um sich

Screenshot http://www.aktion-arschloch.de/about/Ein stummer Schrei – nein, das ist die Flüchtlings-Kampagne der „Aktion Arschloch“ ganz gewiss nicht! Mit viel Getöse und Tamm-Tamm hat der über 20 Jahre alte Song „Schrei nach Liebe“ der Popband „Die Ärzte“ erstmals Platz 1 der Deutschen Charts erobert. Und das dank der Viralität im Internet. Weit über 125.000 Fans hat die Aktion auf Facebook; bei Twitter hielt sich der Hashtag #AktionArschloch tagelang in den Trends. Viral-Kampagnen an sich sind nichts Neues mehr, welche Macht sie haben können, ist längst bekannt. Auch gegen Fremdenfeindlichkeit gibt es schon viele dieser Kampagnen, wie zum Beispiel diverse Blog-parades, Selfie-Aktionen etc – siehe auch. Weiterlesen

Engagement-Booster: Hashtags bei Instagram

Warum es Sinn macht, #followme, #tagsforlikes, #follow4follow, #followyou als Call-to-Action einzusetzen
Hashtag hier, Hashtag dort...

Hashtag hier, Hashtag dort…

Betrachtet man die Posts von Instagram-Influencern oder solchen, die gerne welche wären, fällt auf, dass diese ihre Bilder z.T. massiv mit Hashtags im Stil von #f4f, #l4l, #followme, #tagsforlikes, #follow4follow, #followyou, #follow, #followher, #followforfollow, #like4like, #instalike, #teamfollowback, #pleasefollow, #tags4likes, #likesforlikes, #sfs versehen. Diese stellen nichts anderes als eine Interaktionsaufforderung in Hashtagform dar. Welchen Einfluss dieser und ähnlicher Hashtag-Spam auf die Interaktion hat – oder ob es sinnvoller ist, wirklich nur auf passende Hashtags zu setzen – haben die Kollegen von allfacebook.com gemeinsam mit dem Social Benchmarking-Tool Quintly getestet.

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„Native Advertising“ – die Suche der Werbeindustrie nach Glaubwürdigkeit und Relevanz bei Verbrauchern

Wenn Werber sich notgedrungen in der PR bedienen

annoying-ads„Werbung zielt auf den Bauch, Public Relations auf den Kopf“, dieses Zitat von Robert Deg stammt aus dem Jahr 2007 – seitdem hat sich viel verändert. Public Relations bedeutet schon lange nicht mehr, einfach nur in der Zeitung abgedruckt zu werden. Immer mehr spielt sich Kommunikation mittlerweile online ab, ob über Virale Kampagnen auf YouTube oder Inhalten auf Blogs, facebook und Co. Die Welt ist komplexer und undurchschaubarer geworden, auch für die PR. Geblieben ist nach wie vor der Inhalt, durch den die PR schon seit Jahren überzeugt – mal mehr, mal weniger. Doch unabhängig davon, wie gut PR ist, ist die Intention nach wie vor durch redaktionelle Arbeit wertvolle Inhalte anzubieten und Vertrauen durch Informationen zu erzeugen – das alles nach Möglichkeit zielgruppenorientiert. Verändert haben sich die technischen Möglichkeiten und die Plattformen auf denen durch den Inhalt informiert wird. Was gleichzeitig komplexer wird, bietet auch Chancen. Das haben sich nicht nur schlaue PRler gedacht, sondern auch die Werber – gezwungenermaßen! Weiterlesen