Paid Content – Kommunikation gegen die „Kostenloskultur“

Verlagshäuser müssen für Bezahlmodelle im Netz mehr PR in eigener Sache machen

Bezahlmodelle

Für die Printausgabe ist man noch bereit zu zahlen, für Artikel im Netz sieht das anders aus. Foto: Meimbresse

Immer mehr Zeitungsverlage verlangen Geld dafür, dass ihre Artikel im Internet gelesen werden können. Gut so. Qualitativ hochwertiger Journalismus soll und muss etwas kosten, um sich auch in Zukunft finanzieren zu können. Doch was tun, wenn die Mehrheit der User dazu (noch) nicht bereit ist? Die Medienhäuser müssen in die Offensive gehen. Kommunikation nach außen und mit dem User ist gefragt. Denn es geht um die Zukunft des Journalismus.

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Food Trucks – wie kulinarische Laster gezielt auf Twitter setzen

Ein Best Practice Case für gelungenes Marketing auf Twitter
kogis-bbq

Kogis BBQ – Quelle: @kogisBBQ

Sie heißen @KogiBBQ, @COOLHAUS oder einfach nur @waffletruck. Und sie sind in aller Munde (jetzt reicht’s mit den Wortspielen!). Und sie haben verstanden, wie Twitter funktioniert – und das durchaus besser als der ein oder andere Marketeer hierzulande. Sie sind authentisch, up-to-date und schaffen einen echten Mehrwert für ihre Kunden. Und: Sie sind Food-Trucks. Fahrende Fast-Food-Restaurants. Rollende Fressbuden.

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Influencer Marketing – Eine Story und 1.000 Arten sie zu erzählen

Direkt in die Lebenswelt der Zielgruppe

Dass die Digital Natives die Sprache der digitalen Welt quasi mit der Muttermilch aufnehmen, hat meine Kollegin Katja Stumpf in ihrem letzten Blogbeitrag erläutert. Doch was heißt das für die Kommunikation mit der Zielgruppe U20?

LeFloid hat vor Kurzem Angela Merkel interviewt. Paola Maria ziert das Cover der „Mädchen“. Die Wok-WM hat ein eigenes YouTuber-Team. Stars aus der Welt der sozialen Medien sind längst auch auf dem Radar der „klassischen Medien“ angekommen. Wir Deutschen sind da zwar noch längst nicht so weit wie beispielsweise die USA, aber auch Unternehmen entdecken die Digital Stars und Sternchen immer mehr für sich und ihre Marken. Das Stichwort lautet „Influencer Marketing“.

Generation YouTube als Zielgruppe?

Generation YouTube als Zielgruppe? (Bildquelle: jonsson via flickr (CC BY SA-2.0))

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impact #Appgefahren: Pinterest oder die Sucht nach schönen Bildern

Warum das sinnlose Stöbern so ein gutes Gefühl gibt

c9025c5fb57a877fb2bb2e42d4a1238b1337085529Wen Pinterest erst einmal in seinen Bann gezogen hat, den lässt es so schnell nicht wieder los. Im Jahr 2010 gegründet, ist das Netzwerk zum Bilderteilen laut einer Studie von GlobalWebIndex das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk. Weltweit hat es circa 47 Millionen Nutzer im Monat, zum aktuellen Zeitpunkt gibt es über 1 Milliarde Pinnwände und 50 Milliarden verfügbare Pins. Aktuelle Zahlen für Deutschland liegen nicht vor, damit hält man sich noch sehr bedeckt, aber die Plattform wird auch hier immer beliebter im Social Media Mix. 2014 haben sich die Nutzerzahlen laut Pinterest verdreifacht. Vor allem Frauen sind hier sehr aktiv, weit mehr als 50% der Nutzer sind weiblich. Soviel zu den im Netz auffindbaren Fakten.

Doch woran liegt es, dass man selbst bei einer kurzen Suche mit einem konkreten Ziel fast immer auf der Plattform hängen bleibt und sich in der Welt der schönen Bilder verliert? Weiterlesen

Digital Natives: Digitale Teilhabe = soziale Teilhabe

Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt

Wenn Kinder mit noch nicht einmal einem Jahr ein Iphone entriegeln können und sich mit 5 Jahren durch ein Tablet manövrieren, als hätten sie nie etwas anderes getan, wundert es kaum, wenn sie bereits mit 10 Jahren Mitglied sozialer Netzwerke sind.

Die Digital Natives kommen?  Der Lebensraum, indem Kinder und Jugendliche heute sozialisiert werden, ist virtuell und digital. (Bildquelle: Helene Souza / http://www.pixelio.de)

Wenn Kinder mit noch nicht einmal einem Jahr ein Iphone entriegeln können und sich mit fünf Jahren durch ein Tablet manövrieren, als hätten sie nie etwas anderes getan, wundert es kaum, wenn sie bereits mit zehn Jahren Mitglied sozialer Netzwerke sind. Facebook, WhatsApp, Twitter – Bei den meisten Kindern und Jugendlichen gibt es praktisch keine Trennung zwischen online und offline mehr. Laut der Bitkom-Studie vom Januar 2015, für die 962 Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren befragt wurden, beginnt die Nutzung sozialer Netzwerke bereits im Alter von 10 bis 11 Jahren. Im Ranking der beliebtesten sozialen Netzwerke bei den 10 bis 18 Jährigen liegt WhatsApp mit 72 % vor Facebook (56 %), Skype (46 %) und Google+ (19%). Und das, obwohl Jugendliche eigentlich mindestens 13 Jahre alt sein müssen, um ein Profil bei Facebook erstellen zu können.

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