2. Juli 2015 Stefan Watzinger

Was eine optimale Meta-Description ausmacht

...und wie man sie via Wordpress einbaut

5388229335_69387cfc0dDie Zeiten, in denen Meta-Keywords der „heilige Gral“ in der Suchmaschinenoptimierung waren sind – zum Glück – vorbei. Google’s Algorithmus ist immer stärker in der Lage, tatsächlich relevante Inhalte zu identifizieren und reine Keyword-Wüsten gezielt zu ignorieren. Oft stellt sich dann die Frage: Was kann ich – mal ganz abgesehen von „gutem“ Content – so tun, um eine Seite bei Google ein wenig zu pushen?

Einer der simpelsten Ansätze ist, die Beschreibung der Seite im Rahmen der Meta-Tags zu optimieren.

Hierfür setzt man auf einen Tag, sprich einen kleinen Code-Schnippsel, der sich im Kopfbereich („Head“) einer Webseite befindet. Anders als das, was sich im Hauptteil („Body“) einer Seite befindet, sind Meta-Elemente für den Webseitenbesucher nicht lesbar. Allerdings lesen Google und andere Suchmaschinen die Meta-Description – sofern vorhanden –  aus und zeigen diese nebst Seitentitel und URL in den Suchergebnissen an. Im vorliegenden Artikel sieht das Suchmaschinenergebnis bei Google wie folgt aus:

meta-description

So sieht das Ganze dann im Quelltext der Seite aus:

Wer jetzt aber denkt, er könne einfach Zeichen zählen und damit die Länge seiner Meta-Description anpassen, liegt leider falsch. Denn Google bestimmt die maximale Länge einer Meta-Description nicht durch die Anzahl der Zeichen bestimmt, sondern berechnet diese auf Pixelbasis. Der Tag muss sich demnach auf einer Breite von etwa 500 Pixeln unterbringen lassen.  Verfügt die Webseite dann noch über eine Datumsausgabe (z.B. bei einem Blog) oder eine Produktauflistung (1 – 25 von 250), so werden diese Infos mit hoher Wahrscheinlichkeit als Teil der Meta-Description vorangestellt angezeigt. Auch das ist zu berücksichtigen. Faustregel ist dennoch, dass eine Meta-Description nicht mehr als 156 Zeichen (inkl. Leerzeichen) haben sollte, da mehr als 156 Zeichen durch (…) abgeschnitten werden.

AIDA und SEO 

Inhaltliche Grundlage einer erfolgreichen, Klickoptimierten Meta-Beschreibung ist ein ganz klassisches Werbe- und PR-Wirkungsprinzip – nämlich AIDA!

  • [ATTENTION]
    Eine gute Meta-Beschreibung weckt – in „Zusammenarbeit“ mit einem guten Seitentitel – die Aufmerksamkeit des Users…
  • [INTEREST]
    …weckt Detailinteresse…
  • [DESIRE] & [ACTION]
    …und motiviert am Ende zu einem Klick.

Yoast WordPress SEO – das perfekte SEO-Tool

Wir setzen in unserem Blog auf das Plugin „Yoast WordPress SEO„, um die Meta-Daten zu optimieren und zusätzlich den gesamten Content in Hinblick auf SEO-tauglichkeit zu checken. Nach Installation und Aktivierung erhält man im Editor einen eigenen SEO-Bereich, der sowohl eine Vorschau beinhaltet, wie das google-Suchergebnis (Snippet) am Ende aussieht als auch diverse Möglichkeiten, den SEO-Titel und die Meta-Beschreibung anzupassen. Auch eine auf Keyword-Basis erstellte Kurzanalyse der Seite bzw. des Blogbeitrags ist möglich.


Bild „Hello, I’m Meta“ von findyoursearch via flickr (CC BY-SA 2.0)

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About the Author

Stefan Watzinger
Stefan Watzinger Stefan Watzinger studierte Biologie an der Universität Heidelberg und wagte nach seinem Diplom den Quereinstieg in die Bereiche Kommunikation und Marketing. Seit 2009 ist er als PR-Berater bei der impact Agentur für Kommunikation GmbH tätig. Als Senior-Berater leitet er dort die Bereiche Neugeschäft, Konzeption und Social Media.

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