Das Verlangen nach Key Performance Indicators in der PR

Ein Plädoyer zur Abkehr von der Zahlen-Obsession

Usain Bolt ist die 100 Meter schon in 9,58 Sekunden gelaufen. Apple machte im zweiten Geschäftsquartal 2015 einen Umsatz von rund 58 Millionen Dollar. Der Amerikaner Joey Chestnut kann in zehn Minuten 66 Hot Dogs verspeisen (!!!). Ach, wie schön, dass sich Bestleistungen so wunderbar in Zahlen ausdrücken lassen.

Doch das ist nicht immer der Fall: Abertausende Artikel, Blogbeiträge und Kommentare im Netz zeugen von einer immensen Uneinigkeit in der PR. Die Rede ist von den sagenumwobenen Key Performance Indicators und der Frage, welche Zahl den Erfolg einer Kampagne am besten ausdrücken kann. An Auswahl mangelt es dabei nicht: Zur Verfügung stehen Kennzahlen wie Click-Through-Rates, Costs per Click, Costs per Impression, der Werbewert, Engagement-Kennziffern, etc.

Collage (impact.ag)

Collage (impact.ag)

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impact #Appgefahren: Periscope – Live-Kommunikation für Unternehmen

Warum die Live-Streaming-App für die PR nützlich sein kann

Gestern kam endlich die erlösende Meldung über den Nachrichten-Ticker. Auch Nutzer des Handy-Betriebssystems Android können nun ihre Mitmenschen live daran teilhaben lassen, wie sie sich morgens ihr Brötchen schmieren, in einem Meeting Däumchen drehen oder in der Mittagspause genüsslich einen Döner verzehren.

Die Rede ist von der Live-Streaming-App Periscope von Twitter, an der momentan kein Weg vorbei führt. Und das zu Recht! Denn so unterhaltend die App für den privaten Gebrauch ist, so sinnvoll kann sie auch von Unternehmen in der Kommunikationsstrategie eingesetzt werden.

Das Logo von Periscope (Quelle: Periscope.tv).

Das Logo von Periscope (Quelle: Periscope.tv).

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Facebook ändert seinen Newsfeed-Algorithmus

Wie Content und Budget zukünftig über die Reichweite von Posts entscheiden

Die Traumvorstellung eines jedes Seitenbetreibers auf Facebook ist es, dass er allein über guten Content eine hohe Reichweite erzielt. Und Facebook verspricht genau das mit seinem neuesten Newsfeed-Algorithmus. Damit will das Netzwerk auf die heutige Informationsflut reagieren, denn User suchen verzweifelt nach den guten Inhalten, die sich in der Fülle an Massennachrichten verstecken. Deswegen wird jetzt angemahnt: Qualitativ schlechter Content, der seine Aufmerksamkeit hauptsächlich über Ads generiert, hat es in Zukunft schwerer.

Facebook setzt auf Content

Nur Posts, die wirklich interessieren, haben auf Facebook langfristig eine Chance. Collage: Tomczak

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Die Zukunft der HR-Kommunikation: Public Relations = Human Relations?

Blogparade #ZukunftHR

Das Fachmedium Human Resources Manager hat am 11. Mai zur Blogparade zum Thema #ZukunftHR aufgerufen. Der dazugehörige Artikel steht unter der förmlich rufenden rhetorischen Frage „Was hat HR mit der verdammten digitalen Transformation zu tun, verdammt noch mal?!“ – Blogger-Meinungen zum Digitalisierungsprozess im Personalmanagement sind gefragt.

Jetzt fragen sich unsere Leser zu Recht: „Schön? Was verdammt noch mal hat diese Blogparade im impact Blog zu suchen?“ Die Antwort: Sehr viel, für einen unserer großen Kunden aus dem Bereich Personaldienstleistung haben wir in unserer täglichen Praxis immer mehr mit der Zukunft der Arbeitswelt und HR zu tun. Digitalisierung und Zukunftstrends stecken dabei in (fast) jedem Detail. Und HR und PR haben hier im Prozess der Digitalisierung besonders viele Schnittstellen und Gemeinsamkeiten bezüglich der Herausforderungen.

Im Digitalisierungsprozess bieten besonders die Kommunikationskanäle Chancen und Herausforderungen. Kommunikation Bild von Sebastien Wiertz via flickr (CC BY SA-2.0)

Im Digitalisierungsprozess bieten besonders die Kommunikationskanäle Chancen und Herausforderungen für HR und PR. (Bild von
Sebastien Wiertz via flickr (CC BY SA-2.0))

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