Personalisierung in der digitalen Kommunikation

Zielgruppenansprache war gestern, heute zählt der Einzelne

cto_takoe_fin2Die digitale Kommunikation ist im Umbruch. Der zunehmende Misserfolg von Bannerwerbung ist nur ein Indiz dafür, dass Marketingbotschaften, die für eine ganze Gruppe entwickelt wurden, eben diese vermeintliche Zielgruppe nicht mehr erreichen. Die Möglichkeiten des dreisten und ungewollten Aufzwingens von Werbebotschaften scheinen ausgereizt. Der entnervte Konsument hat die Schotten dicht gemacht und ist nur noch bemüht darum, die penetrante Störung durch digitale Werbemaßnahmen schnellst möglich abzuschalten – zum Beispiel mit Ad-Blockern. Eine gern genutzte Möglichkeit seitens der Werber diesem zu entgehen, ist das Verbergen der Abschaltfunktion des Banners oder die heimtückische Weiterleitung auf Websites, die der Verbraucher sich eigentlich gar nicht anschauen möchte. Eine bessere Alternative ist es sicher, sich zu fragen: Was will der Verbraucher denn wirklich? Wie kann ich ihn dazu bringen, sich meinen Content gerne anzuschauen?  Weiterlesen

Mittendrin statt nur dabei: Was die PR vom Selfie-Trend lernen kann

Storytelling aus der Sicht der User
Selfies liegen voll im Trend. Foto: impact

Selfies liegen voll im Trend. Foto: impact

Schnell das Handy gezückt, eine Armlänge entfernt vors Gesicht gehalten, auf den Auslöser gedrückt und dann das Foto auf Facebook, Instagram & Co. gestellt. Spätestens seit der Oscar-Verleihung 2014 hat das Selfie einen Siegeszug in den sozialen Netzwerke angetreten. Auf kaum einem Portal kommt man an diesen Selbstporträts noch vorbei. Auch Unternehmen sind im Rahmen von Marketing-Kampagnen auf den Zug aufgesprungen. Ein nerviger Trend oder haben diese Selbstporträts Potenzial für die PR?

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Über den (Miss-)erfolg von Banner-Werbung

Oder: 10 statistische Werte, die zum Nachdenken anregen (sollten)
alarming

Zeit für einen „Wake up call“? Bild via wallchan (CC-BY-3.0)

Was waren das noch für schöne Goldgräberzeiten in den 90ern als „das Internet“ sich explosionsartig in Privathaushalte hinein ausdehnte. Startups, die alle irgendwie „Enterprise“ oder zumindest ein „com“ im Namen hatten, teilten die Web-Filetstücke untereinander auf. Und irgendwann kamen Werber auf die Idee, das Internet mit bunten Bannern zu „verschönern“. Was in der Anfangsphase eines zunehmend stärker kommerzialisierenden WWW noch funktioniert hat, verliert heute zunehmend an Relevanz. Vergleicht man jedenfalls die Zahlen von damals und heute wird deutlich, wie wenig Banner-Werbung noch bringt – es sei denn, man möchte ein wenig Budget verbrennen. Ist Banner-Werbung wirklich tot, wie Business Insider bereits vor zwei Jahren vermeldete? Sollte nicht längst die Zeit des Umdenkens begonnen haben? Wir haben ein wenig in den Statistiken gegraben.  Weiterlesen

Umgang mit Kunden wird zum vertrauensbildenden Topthema – Finanzberater verspielen Vertrauen

Ergebnisse des GPRA-Vertrauensindex (11/2014)

gpra-vertrauensindex-logoSchlechte Stimmung auf den Finanzmärkten, erneute Skandale oder unseriöses Verhalten von Bankern und Finanzdienstleistern – die Gründe für die Talfahrt der Finanzbranche im Verbrauchervertrauen sind vielschichtig. Wie gravierend der Vertrauensverlust der Finanzbranche ist, zeigt die neue Erhebung des GPRA-Vertrauensindex: Nur noch 12% der repräsentativ Befragten haben Vertrauen in die Aussagen der Finanzbranche. Dabei ist es gerade der glaubwürdige Umgang mit Kunden, der sich in den vergangenen Jahren über alle Branchen hinweg zum wichtigsten Faktor bei der Vertrauensbildung entwickelt hat. Beleg dafür ist die Branche der Verkehrs- und Transportdienstleister, die trotz GDL- und Pilotenstreik dank offener und glaubwürdiger Kommunikation sogar Verbrauchervertrauen gewinnen kann.

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