4. November 2014 Katja Stumpf

Bewegende Filme in bewegten Zeiten

Oder: Über den Einsatz von Bewegtbild in der Kommunikation

Während man bis vor einigen Jahren seine Kunden mit hübschen Werbefilmen und schönen Bildern begeistern konnte, müssen Clips heute bewegen, die Sinne ansprechen und den Konsumenten am besten gleichermaßen zum Lachen und zum Weinen bringen.

Der Einsatz von bewegten Bildern ist längst ein fester Bestandteil sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Kontext geworden. Soziale Netzwerke wie Facebook, Youtube und Vimeo haben die Nutzung von Videoclips grundlegend verändert. Hinzu kommen technische Möglichkeiten der Digitalisierung, die neue Erzählformen entstehen lassen. Denn nicht nur die Grenzen zwischen TV und Internet schwinden, sondern beide Medien nähern sich immer stärker an.

Entsprechend besteht eine unserer Hauptaufgaben in der Kommunikation darin, komplexe Themen zielgruppengerecht und verständlich näherzubringen. Über die Macht der Bilder… hin zu einer aussagekräftigen Botschaft und wirkungsvollen Kommunikation. Das jedoch funktioniert nur noch mit einer Geschichte, die sitzt.

Bestes Beispiel für die Veränderung des Storytellings sind Viral-Spots; Grenzen werden überschritten, ob sie linear oder non-linear erzählt werden, ob sie einen passiven Zuschauer oder einen aktiven Konsumenten ansprechen.

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Inhalte werden unabhängiger von festen Programmstrukturen und unmittelbar konsumiert und die User wollen sich den Umgang mit Inhalten nicht mehr vorschreiben lassen. Content hier und jetzt – egal über welches Medium.

Viral oder nicht viral…das ist hier nicht die Frage

Viral-Spots und Storytelling sind die Schlagworte der Werbung. Marken sollen mit Geschichten verknüpft und dadurch emotional aufgeladen werden und das bitte so stark, dass der User es mit all seinen Freunden teilt. Dieses Phänomen ist nur durch die Digitalisierung des Internets und die wachsende Verbreitung von Video-tauglichen Endgeräten möglich geworden. Vor allem Filmproduktionsfirmen wittern hier Ihre Chance auf Geschäft!

Bei der Entwicklung eines Internet-Clips stellen sich im Kontext von viralem Marketing die Fragen: Was macht eine Geschichte so besonders? Wie erzeuge ich heute noch Emotionen? Und wie strukturiere ich dann noch einen Spot, der maximal 90 Sekunden lang ist – denn mehr kickt heutzutage keinen facebook-User mehr.

Ein Spot von CANAL+ bringt das Ganze auf den Punkt: 

Unterhaltung vs. Information

Videoclips eignen sich darüberhinaus hervorragend, um komplexe Inhalte verständlich und in kurzer Zeit darzustellen – immerhin nehmen wir 90 Prozent aller Sinneseindrücke mit den Augen wahr. Bei der Entwicklung von Erklärvideos ist allerdings zu berücksichtigen, dass sich sowohl das Seh- und Konsumverhalten als auch der Anspruch der Zuschauer verändert hat: Nur wenn der Absender es schafft, sein Publikum zu „bespaßen“ wird er heute erfolgreich bei seiner Zielgruppe andocken.

Ein gutes Beispiel für die Möglichkeiten, Bewegtbild als Erklärmedium zu verwenden ist der von uns produzierte Animationsclip zur bofrost*help!community:

Eine gute Idee, durch die sich die Botschaft, die Marke oder das Produkt im Gedächtnis verankert, bietet Unternehmen nie dagewesene Chancen, schnell bei Ihrer Zielgruppe zu landen. Damit wird die visuelle und audiotechnische Gestaltung von Produkten oder Dienstleistungen immer wichtiger und – vor allem – bei Usern immer beliebter.

Entsprechend setzen wir bei unseren Kunden im Kommunikationsmix verstärkt auf attraktive Bewegtbild-Formate – vom mitreißenden Imagefilm bis zum aufregenden Flashmob-Clip. Hierfür haben wir bei impact eine eigene Bewegtbild-Unit etabliert, die entsprechende Projekte entwickelt und produziert.

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