Bertelsmann kauft Gruner + Jahr: Die Folgen für die PR-Branche

Oder: Welche Chancen und Risiken bietet die Übernahme für die PR

Vergangenen Montag (06.10.2014) fand ein Stück hanseatische Verlagsgeschichte ihr Ende: Bertelsmann – Europas größter Medienkonzern – kündigte an, den kriselnden Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr (u.a. „Stern“, „Geo“, „Gala“, „Capital“, „Brigitte“) komplett zu übernehmen. Für einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag erwirbt der Gütersloher Medienkonzern die Minderheitsbeteiligung der Familie Jahr (25,1 Prozent Anteile an G + J).

Der harte Sanierungskurs bei Gruner + Jahr geht weiter.

Der harte Sanierungskurs bei Gruner + Jahr geht weiter.

Was will Bertelsmann mit G+J?
Viele Journalisten und PR-Experten fragen sich nun: Was will Bertelsmann (u.a. RTL und Penguin Random House) mit dem kriselnden Zeitschriftenverlag? Schließlich sinken Umsätze und Gewinne im Printbereich bei G+J kontinuierlich und auch das Digitalgeschäft bei Stern, Brigitte & Co. ist eher schwach. Weiterlesen

Coca Cola: Das gesunde Image eines ungesunden Produkts

Oder: Wer Cola trinkt, bewegt sich mehr!

Jeder kennt sie. Die rot-weiße Dose mit dem unverwechselbaren Kult-Charakter. Coca Cola ist das Erfrischungs-Getränk Nummer 1. Nur in drei Ländern gibt es keine Coca-Cola: Nordkorea, Birma und Kuba. Weltweit werden 1,8 Milliarden Gläser täglich produziert. Oft kopiert, nie erreicht. Woran liegt der Erfolg der Marke? An der streng geheimen Rezeptur? Die vor 125 Jahren von einem Apotheker erfundene Mixtur wird wie ein Schatz in einem Tresor gehütet und bisher ist es nach Aussage des Milliardenkonzerns keinem Wettbewerber gelungen, das Geheimnis zu lüften.

Slogan Mach dir Freude auf von Coca Cola

Slogan „Mach dir Freude auf“ von Coca Cola

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Chance für ein ungleiches Paar – Die Beziehung zwischen PR und Journalismus im Wandel

Oder: Wir kommen in Frieden!
Bild von flazingo.com via flickr (CC BY-SA 2.0)

Bild von flazingo.com via flickr (CC BY-SA 2.0)

Als Hass-Liebe wird die Beziehung zwischen Journalismus und PR gerne bezeichnet. Eine Paartherapeutin hätte bei diesen Klienten ein ganzes Stück Arbeit zu leisten. Eine Arbeit, die womöglich nie von Erfolg gekrönt sein wird, denn die große Liebe wird es voraussichtlich nie werden.  Die braucht es auch gar nicht. Ein weniger verkrampftes Verhältnis, von dem beide Seiten profitieren, ist aber durchaus vorstellbar und die Chancen dafür stehen gut.

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