Die Schlacht der Adventskalender auf Facebook

oder die Vorweihnachtszeit in der digitalen Kommunikation

Spätestens zum 1. Dezember hat er wieder in allen Branchen begonnen: der jährliche Run zur erfolgreichen Vorweihnachtszeit-Kommunikation. Das wohl populärste Mittel in der besinnlichen Zeit, um digital Nutzer und Fans anzusprechen, ist der Adventskalender. Besonders auf Facebook, aber auch in Newslettern erfreut er sich großer Beliebtheit.
Manch einer befürchtet da gleich eine Überflutung der Fans und verweigert deshalb eine Social-Media-Planung in diese Richtung ganz. „Mit Adventskalendern wird man doch eh von allen Seiten zugeschüttet“, so das Argument. Aber genau wie mit vielen anderen Dingen, mit denen man im digitalen Zeitalter scheinbar überhäuft wird, zeigt sich auch hier: Es gilt natürlich nicht das Prinzip „dabei sein ist alles“, sondern „besser machen als die Masse“ muss der Anspruch sein. Weiterlesen

Schon GEZahlt?

Wie die Öffentlich Rechtlichen die Mehreinnahmen beim Rundfunkbeitrag kleinreden wollen

Zum 01. Januar 2013  wurde in Deutschland der bisherige Rundfunkgebührenstaatsvertrag aufgehoben und durch den Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (RBStV) ersetzt. Damit ersetzt ein Rundfunkbeitrag die früheren Rundfunkgebühren – ziemlich clever, denn im Unterschied zu einer Gebühr ist ein Beitrag grundsätzlich nicht an die tatsächliche Inanspruchnahme einer Leistung gebunden, sondern ist allein für die Möglichkeit einer Inanspruchnahme. Der neue Rundfunkbeitrag in Höhe von 17,98 Euro monatlich wird daher als Pauschale pro Wohnung bezahlt – ganz egal wie viele „alte“ oder neuartige Rundfunkempfänger sich in dieser Wohnung befinden.

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Bild via flickr von marfis75 – CC BY-SA 2.0

Kaum verwunderlich, dass diese Änderung zu massiven Mehreinnahmen geführt hat, die die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten jedoch nur langsam und im Stile einer Salami-Taktik preisgeben. Völlig egal, wie hoch die Mehreinnahmen sind (die Zahl eine Milliarde Euro geistert derzeit durch die Medien): Es fließt deutlich mehr Geld an die Öffentlich Rechtlichen, als diese gemäß Rundfunkstaatsvertrag überhaupt ausgeben dürfen.

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