Facebook is watching you!

Beobachtet mich bald meine eigene Handy-Kamera?

Ich schaue in mein Handy und mein Handy schaut zurück. Ich lache, ich weine, ich staune – und plötzlich staune ich nicht schlecht. Denn mein Smartphone merkt es. Merkt meine Laune, meine Emotionen, meine Gefühle. Was klingt, wie in einem schlechten Film, könnte schon bald Realität werden. Ein US-amerikanisches Marktforschungs-Unternehmen hat jetzt eine erschreckende Entdeckung gemacht: Facebook hat 2014 ein Patent angemeldet für ein System, das die Gesichtsausdrücke der Nutzer erkennen kann, während sie im sozialen Netzwerk unterwegs sind. Per Kamera soll also der Gemütszustand der User analysiert werden. Klingt irgendwie nach Emotionen-Klau …?! Weiterlesen

Selbstgemacht – ein soziales Schutzschild

Mit Bezahlung und Professionalität kommt die Kritik

Selbstgemacht! Vorige Woche wollte ich etwas loswerden und habe es über die facebook-Gruppe Free your Stuff Frankfurt verschenkt. Die Beschenkte hat sich bedankt – leider mit einem Riesenglas selbstgemachter Marmelade: Apfel-Zucchini. Shit. Selbstgekauftes kann man ablehnen, Selbstgemachtes nicht. Es hat diesen Heiligenschein von liebevoll.

Ist es dann auch noch toll selbstgemacht – wie vom Profi –, vielleicht sogar experimentell kreativ, dann gilt das als eins der kleinen Weltwunder. Supertalent-Stoff.

Bei Selbstgemachtem verzeihen wir auch Macken. Grammatikfehler oder Dellen im Dekor – alles kein Problem.Die Assoziations-Spirale ist seit Jahren eine Runde weitergedreht: Professionelles gibt sich den Anschein des Dilettantischen, baut mit Absicht kleine Fehler ein um den Charme des Selbstgemachten abzustauben. Denn das gibt einem so ein heimeliges Gefühl von persönlicher Beziehung und Geschichte. Weiterlesen

„How It Is (wap bap …)“ lässt Bibis Beauty Palace wanken

Wie weit geht die kreative Freiheit von Influencern?

Heute um 14 Uhr stand eine Weltpremiere der besonderen Art an: der deutsche YouTube-Megastar Bianca Heinicke aka Bibisbeautypalace veröffentlichte seine erste eigene Single. An Vorbereitung ließ sie es nicht mangeln und postete Teaser-Videos und einen Instagram-Countdown, forderte ihre Fangemeinde zum Vorbestellen auf und platzte augenscheinlich nur so vor Stolz und Vorfreude. Weiterlesen

Aufgepasst! – hier kommt Generation Z

4 Tipps, um mit der Zielgruppe richtig zu kommunizieren

Generation Z – crazy, lazy, mazy. Die Nachfolge-Generation von Generation Y ist im Anmarsch. Laut dem Magazin ‚Horizont‘ werden die nach 1995 Geborenen „nicht nur die Zukunft unserer Welt, sondern auch die Absatzzahlen von Unternehmen, bestimmen“. Sie ist die erste Generation, die den Zugang zum Internet und den digitalen Inhalten schon ihr ganzes Leben lang genießt. So verwundert es nicht, dass sie Stunden im World Wide Web verbringt und bereits 92 Prozent der Gen Y Filme, Serien und andere Bewegtbildinhalte online konsumiert. Weiterlesen

No Name-Suppen und Einhornduschgel: Der Aufstieg der Eigenmarken

Wie sich Handelsmarken einen Platz an der Sonne verdienen

Handelsmarken versprechen gute Margen für die Anbieter. Vor allem Lebensmittelhändler und Drogeriemärkte nutzen sie, da sie oft günstiger als Markenartikel angeboten werden können, die Kundenbindung fördern und die Sortimentsvielfalt erhöhen. Aber auch Onlinehändler, Shoppingplattformen, Baumärkte oder Elektronikketten sind auf den Trend aufgesprungen und bieten mittlerweile Eigenmarken an. Ziel ist es nicht mehr, einfach nur preiswerte Produkte anzubieten. Es geht vielmehr darum, mit eigenen Marken das Angebot aktiv und abwechslungsreich zu gestalten, um die Wünsche der Zielgruppe zu erfüllen. In Deutschland lag der Anteil der Eigenmarken im Einzelhandel im vergangenen Jahr bei fast 40 Prozent. Weiterlesen

Fake News – Faktenchecker braucht das Land

Was können wir noch glauben und vor allem wem?

Nachrichten sind das Fundament des Journalismus. Die Öffentlichkeit über relevante News zu informieren, ist eine der wichtigsten Aufgaben der meinungsbildenden Medien. Die Fakten werden gründlich recherchiert und möglichst objektiv in die Welt getragen. Oft sind sie nicht erfreulich und werden dennoch verbreitet. Für viele dienen heute nicht nur die klassischen Medien wie die Öffentlich-rechtlichen oder die großen Tageszeitungen als Informationsquellen, sondern auch Facebook, Twitter und Instagram. Problem: Inhalte werden in den Social Media Kanälen nicht von Journalisten veröffentlicht, vielmehr kann jeder bereitstellen, was er oder sie will. Weiterlesen

Von Schoko-Pizza-Hype bis Alsterwasser-Skandal

Neuprodukte als clevere PR-Tools

Es ist keine neue Erkenntnis, dass Themen, die überraschen und/oder polarisieren (im Idealfall beides), die meiste Aufmerksamkeit bekommen und hohe Reichweiten erzielen – also genau das, was sich Werbeschaffende für ihre Marke wünschen. In den Medien ist diese Praxis vor allem bei Boulevardblättern gang und gäbe. Inzwischen haben auch Unternehmen und Agenturen das Phänomen für sich entdeckt und kreieren gemeinsam kreative, verrückte oder auch skandalöse Neuprodukte, die vor allem dem PR-Zweck dienen. Weiterlesen

Kreativ werden mit der Killer-Idee

So funktioniert laut Professorin Trish Gorman das Zusammenarbeiten in Gruppen am besten

Brainstormen – eine der wohl bekanntesten Kreativtechniken. Doch was bringt sie wirklich? Eine Flut an Ideen, die alle Teilnehmer erschlägt und deshalb kaum produktiv und effektiv sein kann, meint zumindest Dr. Trish Gorman. Weiterlesen

Warum Facebook immer uninteressanter für Jugendliche wird

Ein 16 Jähriger spricht über seine digitalen Erfahrungen mit sozialen Netzwerken

Ich bin 16 Jahre alt, was bedeutet, dass ich schon ziemlich früh in Kontakt mit sozialen Medien kam. Doch bei mir war es nicht so früh wie bei den jetzigen Kids aus der ersten Klasse, die sich neben mir im Bus mit ihrem iPhone 6s auf Facebook Videos, mit wahrscheinlich einem besseren Handy-Vertrag als meinem, anschauen. Bei mir fing das alles in der fünften oder sechsten Klasse an. Weiterlesen

Die Rückkehr des Deppen Leerzeichens

Oder: Traut euch - "Leerzeichen in Komposita" sind keine Krankheit!

Performance Verbesserungen. Johannisbeer Schorle. Wetter Vorhersage – Wahn Sinn! Wir werden überflutet. Von Deppenleerzeichen. Der hässliche große Bruder des Deppenapostrophs (AGB’s, freitag’s…) ist überall. Egal ob im Supermarkt, auf der Litfaßsäule oder sogar in den Namen von Veranstaltungsorten oder öffentlichen Plätzen – Schiller Theater, Friedrich Ebert Platz: Die Inflation der Bindestriche schreitet fort.

Mittlerweile füllen die Deppenleerzeichen ganze Bildergalerien – wie zum Beispiel auf deppenleerzeichen.info – oder werden von Linguisten kritisch diskutiert. Die neue Rechtschreibung jedenfalls trägt jetzt nicht unbedingt dazu bei, dass Zusammenschreibung und Bindestriche ihren festen Platz in der deutschen Sprache bekommen – denn immerhin heißt es seit 1996 nicht mehr „radfahren“ sondern „Rad fahren“.  Weiterlesen