Wie man für 250 Euro einen lukrativen Instagram-Influencer-Account baut

Oder: Augen auf beim Influencer-Kauf

Glaubt man der Analyse der Influencer-Marketing-Agentur Mediakix ballern Werbetreibende jährlich mittlerweile rund 1 Milliarde Dollar in Instagram-Influencer – Tendenz steigend. Eine echte Goldgrube also für Agenturen, die im Bereich Influencer-Marketing aktiv sind, aber natürlich auch für die Instagram Stars und Sternchen. Doch spätestens seit dem Fall Amelia Liana ist klar, dass nicht alles Gold ist, was auf Instagram so glänzt. Die Frage ist aber: Wie weit kann man in Zeiten von mannigfaltigem – und zum Teil kostenlosen – Stockmaterial, Fake-Fans und Photoshop gehen? Ist es tatsächlich möglich, einen kompletten Account quasi über Nacht zu faken und zu monetarisieren – wenn man die Mechaniken kennt?  Weiterlesen

Die richtigen Zahlen in den falschen Händen

Vier Statistiklügen in den Medien

Fake News sind überall, das Vertrauen in Mainstream-Medien ist erschüttert und wir diskutieren allen Ernstes darüber, wessen Wahrheit die bessere ist. Zum Glück gibt es noch Forschung und Wissenschaft. Die versorgen uns mit harten, unumstößlichen Fakten, denen jeder vernünftig denkende Mensch zustimmen muss. Studien werden gerne in Diskussionen angeführt, um die eigene Seite mit einem neutralen Standpunkt zu stärken. Trotzdem sollte man auch bei Statistiken vorsichtig sein, denn selbst wenn die Zahlen stimmen, können sie in den falschen Händen eine Menge Unsinn vermitteln. Weiterlesen

Live is life – nananana: Wie Agenturen mit Live-Content arbeiten können

(und warum sie sollten)

Seit dem letzten Jahr gehen sie durch die Decke und sind aus dem Content-Mix nicht mehr wegzudenken: Live Videos. Mit der Einführung von Facebook Live im Frühjahr 2016 sind Direktübertragungen auch im Mainstream angekommen und werden bei Influencern und Brands, aber auch bei Privatpersonen, immer beliebter. Wenn man sich die Zahlen zu Facebook Live betrachtet, weiß man auch wieso: Facebook Live Videos erhalten im Durchschnitt zehn Mal mehr Interaktion und werden drei Mal länger abgespielt als reguläre Videos. Interessante Zahlen für alle, die auf den sozialen Netzwerken ihre Inhalte verbreiten. Weiterlesen

How To: Monotasking für Goldfische

Mythos Multitasking – und jetzt?

Seit Jahren schwirren Artikel durch Online- und Printmedien, die den Mythos Multitasking faktengestützt widerlegen. Es sei produktiver, sich auf einen Task zu konzentrieren, statt seine Aufmerksamkeit auf mehrere Themen zu zersplittern. Pomodoro-Methode und Co empfehlen: Timer setzen, mindestens 20 Minuten auf einen Task konzentrieren, Produktivität steigern, boom. Weiterlesen

Facebook is watching you!

Beobachtet mich bald meine eigene Handy-Kamera?

Ich schaue in mein Handy und mein Handy schaut zurück. Ich lache, ich weine, ich staune – und plötzlich staune ich nicht schlecht. Denn mein Smartphone merkt es. Merkt meine Laune, meine Emotionen, meine Gefühle. Was klingt, wie in einem schlechten Film, könnte schon bald Realität werden. Ein US-amerikanisches Marktforschungs-Unternehmen hat jetzt eine erschreckende Entdeckung gemacht: Facebook hat 2014 ein Patent angemeldet für ein System, das die Gesichtsausdrücke der Nutzer erkennen kann, während sie im sozialen Netzwerk unterwegs sind. Per Kamera soll also der Gemütszustand der User analysiert werden. Klingt irgendwie nach Emotionen-Klau …?! Weiterlesen

Selbstgemacht – ein soziales Schutzschild

Mit Bezahlung und Professionalität kommt die Kritik

Selbstgemacht! Vorige Woche wollte ich etwas loswerden und habe es über die facebook-Gruppe Free your Stuff Frankfurt verschenkt. Die Beschenkte hat sich bedankt – leider mit einem Riesenglas selbstgemachter Marmelade: Apfel-Zucchini. Shit. Selbstgekauftes kann man ablehnen, Selbstgemachtes nicht. Es hat diesen Heiligenschein von liebevoll.

Ist es dann auch noch toll selbstgemacht – wie vom Profi –, vielleicht sogar experimentell kreativ, dann gilt das als eins der kleinen Weltwunder. Supertalent-Stoff.

Bei Selbstgemachtem verzeihen wir auch Macken. Grammatikfehler oder Dellen im Dekor – alles kein Problem.Die Assoziations-Spirale ist seit Jahren eine Runde weitergedreht: Professionelles gibt sich den Anschein des Dilettantischen, baut mit Absicht kleine Fehler ein um den Charme des Selbstgemachten abzustauben. Denn das gibt einem so ein heimeliges Gefühl von persönlicher Beziehung und Geschichte. Weiterlesen

„How It Is (wap bap …)“ lässt Bibis Beauty Palace wanken

Wie weit geht die kreative Freiheit von Influencern?

Heute um 14 Uhr stand eine Weltpremiere der besonderen Art an: der deutsche YouTube-Megastar Bianca Heinicke aka Bibisbeautypalace veröffentlichte seine erste eigene Single. An Vorbereitung ließ sie es nicht mangeln und postete Teaser-Videos und einen Instagram-Countdown, forderte ihre Fangemeinde zum Vorbestellen auf und platzte augenscheinlich nur so vor Stolz und Vorfreude. Weiterlesen

Aufgepasst! – hier kommt Generation Z

4 Tipps, um mit der Zielgruppe richtig zu kommunizieren

Generation Z – crazy, lazy, mazy. Die Nachfolge-Generation von Generation Y ist im Anmarsch. Laut dem Magazin ‚Horizont‘ werden die nach 1995 Geborenen „nicht nur die Zukunft unserer Welt, sondern auch die Absatzzahlen von Unternehmen, bestimmen“. Sie ist die erste Generation, die den Zugang zum Internet und den digitalen Inhalten schon ihr ganzes Leben lang genießt. So verwundert es nicht, dass sie Stunden im World Wide Web verbringt und bereits 92 Prozent der Gen Y Filme, Serien und andere Bewegtbildinhalte online konsumiert. Weiterlesen

No Name-Suppen und Einhornduschgel: Der Aufstieg der Eigenmarken

Wie sich Handelsmarken einen Platz an der Sonne verdienen

Handelsmarken versprechen gute Margen für die Anbieter. Vor allem Lebensmittelhändler und Drogeriemärkte nutzen sie, da sie oft günstiger als Markenartikel angeboten werden können, die Kundenbindung fördern und die Sortimentsvielfalt erhöhen. Aber auch Onlinehändler, Shoppingplattformen, Baumärkte oder Elektronikketten sind auf den Trend aufgesprungen und bieten mittlerweile Eigenmarken an. Ziel ist es nicht mehr, einfach nur preiswerte Produkte anzubieten. Es geht vielmehr darum, mit eigenen Marken das Angebot aktiv und abwechslungsreich zu gestalten, um die Wünsche der Zielgruppe zu erfüllen. In Deutschland lag der Anteil der Eigenmarken im Einzelhandel im vergangenen Jahr bei fast 40 Prozent. Weiterlesen